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Im Zeichen von Corona in neue Dimensionen

Jubiläum: Zum fünften Mal jährten sich die SCC Open in den Sommerferien, aufgeteilt in ein offenes Ranglistenturnier für Aktive, einem Junioren-Turnier und einem Seniorenturnier.

Wenn man ein bzw. drei Turniere auf Basis von Zahlen aus Vergangenheit und optimistisch eingeschätzter Zukunft plant, ergibt sich ein Terminplan, der sowohl Wetter, als auch gewisse glückliche oder unglückliche Umstände mit umfasst.

Dass mit dem Sport- und Tenniswettbewerbs-Lockdown jedoch eine solche Anmeldeflut auf mich zukommen sollte, war beim besten Willen in keinem Best- (oder Worst?) Case-Szenario enthalten. So überrollte mich die Flut an Meldungen und sorgte schon in den Tagen und Wochen vor Turnierbeginn für Magengeschwüre und Schweißausbrüche. Eine Verdopplung der Felder des Angie-Kerber-Academy-Cups (von 100 auf über 200!), Rekordanmeldungen bei den Young Seniors, Super Seniors sowie Damen und Herren. Summa Summarum unfassbare 550 Meldungen in 22 Konkurrenzen (mit Nebenrunden am Ende 39 Konkurrenzen). Sollte doch in 8 Tagen machbar sein...

Also, was tun? Ermöglicht man allen Spielern die Teilnahme oder nimmt Rücksicht auf die eigenen Magenschleimhäute und nimmt realistische Kappungen der Teilnehmerfelder vor? Sagt man den vielen gerade auch jungen Spielern, die ihre Urlaubs- oder Freizeitplanungen um die SCC-Open bastelten, dass sie zu Hause bleiben können? Dazu auch noch unglaublich viele von relativ weit her? Ich entschied mich schließlich für Ersteres...

Ironischer Weise sorgte das schon im Vorfeld für die überraschende Reaktion eines Vaters, der von „rücksichtslosem, geldgeilen Verein“  sprach, dem alle Regeln egal sind, da sein Kind unverschämter Weise ein Spiel mehr in der Damenkonkurrenz austragen musste als geplant. Ich hatte Herrn L. auf seinen E-Mail-Shitstorm wärmstens empfohlen, unser Turnier doch bitte nicht zu spielen, bot ihm an, seine Hotel- und Reisekosten zu tragen, wenn er doch bloß nicht nach Berlin reisen möge. Leider ohne Erfolg - er kam! Bei dem Spiel seiner Tochter nahm dann - welch Überraschung - der besagte Vater die Tennisregeln nicht allzu ernst, coachte was das Zeug hielt, griff mehrfach ins Spiel seiner Tochter ein und beschimpfte diese auch noch. Deren Entscheidungen wiederum beorderte den Oberschiedsrichter mehrfach auf den Platz, um dann auch noch den Schiedsrichter als inkompetent zu bezeichnen, dessen Entscheidungen nicht akzeptieren wollte und eine Auswechslung forderte. So nahm das Spiel einen derart unsportlichen Charakter an, dass die Gegnerin der ersten Runde fast in Tränen ausbrach. Glücklicherweise siegte hier am Ende die Gerechtigkeit und Familie L. verließ gottlob schnell wieder die Anlage.

Gleichwohl möchte ich darauf hinweisen, dass 95% aller Teilnehmer sensationell fair, freundlich und respektvoll mit mir und ihren Gegnern umgingen und mir und meinem Team um Oona Kintscher, Hans-Georg-Felder, Jonas Wendel und Oliver Britze) so das Leben als Oberschiedsrichter sehr leicht machten. Terminverschiebungen waren in einem randvollen Terminkalender täglich von 9 bis 22 Uhr (Flutlicht) kaum möglich, zumindest nicht, wenn mir diese im Vorfeld nicht bekannt waren. Ansonsten habe ich versucht, auf alle Wünsche bestmöglich einzugehen, insbesondere auch auf die parallel stattfindenden Endspiele der Super-Seniors beim BSV 92 am ersten Veranstaltungstag. 

Dem Wunsch einiger Spieler aus Westdeutschland, die Konkurrenzen terminlich etwas einzugrenzen, bin ich in diesem Jahr nachgekommen, was allerdings in Verbindung mit den extrem vollen Feldern zu einigen Problemen führte, denn insbesondere die gesetzten SpielerInnen hat keine Freilose, spielten die Endspiele beim BSV und hatten so Doppelspieltage. Ein unlösbares Dilemma. Ich denke aber, am Ende hat es in fast allen Fällen letztendlich sehr gut funktioniert. Es gab kaum Verletzungen und viele Super-Seniors waren vielleicht selber überrascht, zu was sie tagtäglich alles fähig sind ;-) 

Tja, und was soll ich sagen, sogar Petrus hatte am Finaltag ein Einsehen und machte aus einer sechsstündigen Regenfront schließlich nur ein paar Schauer, die nur zu kleinen Verzögerungen und ganz wenigen Spielen in der Halle führte. Sogar sämtliche Nebenrunden (bis auf die Herren und Damen) konnten stattfinden. Am Sonntag um 23:00 Uhr hatte schließlich in der Nebenrunde der U16er männlich Luis Sobanski Matchball. Mission accomplished!

Senior Open (Kategorie S2) weiter auf dem Vormarsch

Während am Niederrhein ein S1 Turnier nach dem anderen gespielt wird, teilweise mit Geisterfeldern, hat Berlin zwar inzwischen so einige S2er Turniere, doch ein S1 Turnier fehlt auf der Landkarte. Ich hoffe, dass der DTB ein Einsehen hat und schaut sich an, was da an Qualität und Feldgrößen im SCC dieses Jahr aufgeschlagen hat. Sonja Vogt, Nummer 1 der Deutschen Rangliste Damen 40, Bernd Martin, Nummer 2 der Deutschen Rangliste der 70er, Claus Pedersen (Nummer 11 Herren 70), Ireneusz Maciocha, Karsten Bessmann, (beide ITF Top 50), Johannes Corneli (Nummer 9 Herren 45) und viele andere kamen von weit her und sorgten für eine tolle Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern in den randvollen Feldern. Leider blieb mir in zwei Konkurrenzen nichts anderes übrig, als einen Cut zu machen. Zum Glück traf es "nur" vier Spieler. Der Rest kam sowohl in Haupt- und Nebenrunden zu mindestens zwei Einsätzen.

Damen 40

Sonja Vogt zeigte schnell, warum sie völlig zurecht die 1 Deutschlands ist und setzte sich souverän bis ins Finale durch. Doch hier leistete Michaela Pflug aus Hamburg erbitterte Gegenwehr.

Finale Damen 40: Sonja Vogt - Michaela Pflug = 6:3 6:3

Damen 50

Die Damen 50-Konkurrenz wurde dagegen von Berliner Urgesteinen geprägt. Martina Parr-Kröger, an 1 gesetzt, spielte im Finale gegen Cornelia Kellner (Nr. 2). Conny verzweifelte im Laufe des Spiels an den unablässigen Rückhand-Stopps Martinas. Trotzdem blieb das Spiel auf Messers Schneide. 

Finale Damen 50: Martina Parr-Kröger - Cornelia Kellner = 6:7 6:1 10:5

Damen 60

Die Damen 60 Konkurrenz beherrschten ebenfalls zwei Berliner Ladies: Carola Rummelhagen (Nummer 1) und Ute Mattausch. Carola, Vorjahressiegerin, erwischte einen gebrauchten Tag im Finale, konnte Ute zwar trotzdem in den Match-Tiebreak zwingen, aber sagte nach dem 8:10, dass sie es heute auch nicht verdient gehabt hätte, zu gewinnen. 

Finale Damen 60: Ute Mattausch - Carola Rummelhagen = 6:2 4:6 10:8

Damen 70

Neu im Programm waren die Damen 70. So war es auch das mit Abstand kleinste Feld. Im Nachhinein kann ich nur froh sein, dass es aus nur vier Teilnehmerinnen bestand. Die starken Damen spielten so fehlerlos, dass die Round Robin-Matches im Schnitt etwa drei Stunden dauerten. Für jeden Turnierveranstalter der Worst-Case, für die Zuschauer aber hochspannend. Helga Röcker war schließlich die Siegerin, Christina Gehrke die Zweitplatzierte.

Herren 30

Bei den Herren 30 hatte Vorjahressieger Benjamin Potsch von mir die Auflage erhalten, nur eine Konkurrenz zu bestreiten. Ein Segen für den Vorjahresfinalisten Roman Tennert. Der spazierte so zunächst von Sieg zu Sieg, ehe dann Marcel Thiel vom Rochusclub Düsseldorf sein Schwert zog. Ein hart umkämpftes, äußerst hochklassiges Finale entwickelte sich. Marcel, Linksaufschläger und Rechtsspieler (habe ich bislang. auch noch nicht gesehen), zeigte, wie man Roman in Verlegenheit bringen kann. Doch schließlich nicht oft genug. Roman war einfach zu stabil von der Grundlinie, zeigte fehlerloses Tennis und holte sich dieses Mal den Glaspokal.

Finale Herren 30: Roman Tennert - Marcel Thiel = 6:4 6:1

Herren 40

Benny Potsch (Nr 15 DTB) zeigte seine überragende Klasse nun also in der Herren 40 Konkurrenz - zum Leidwesen seiner Gegner, die er alle komplett an die Wand spielet und so durch das Feld rauschte wie das heiße Messer durch die Butter. Auch Finalist Patrick Kraft konnte nur Anerkennung zollen. Der hatte im Übrigen seinen Marathon im Viertelfinale ausgetragen. Gegen Sven Klasen ging es über mehrere Stunden, über mehrere Plätze, blutige Finger und Flutlicht  mit letztem Atem durchs Ziel. Die Nummer 2 der Meldeliste, Michael Lindskog, trat vor Schreck gegen diesen Gladiator lieber gar nicht erst an ;-)

Finale Herren 40: Benjamin Potsch - Patrick Kraft = 6:1 6:1

Herren 45

Die Herren 45 sahen einen "Neuen" im sonst bekannten Feld. Johannes Korneli, Nummer 9 Deutschlands, kam mit seinen Söhnen nach Berlin, die den Angie Kerber Academy Cup zeitgleich spielten. Doch letzten Endes reichte es nur fürs Halbfinale für ihn, die Berliner Konkurrenz war zu stark. Das Finale zwischen Michael Buttkus (Nr. 2) und Jens Thron (Nr. 4) war dann die Neuauflage des Finales aus dem Jahr zuvor, dieses Mal mit dem besseren Ende für Jens.

Finale Herren 50: Jens Thron - Michael Buttkus = 6:2 6:2

Herren 50

Im 50er Feld der Herren war die Crème de la crème Berlins am Start, allen voran Ex-Vizeweltmeister Christopher Blömeke (Nr. 7 DTB), der, ähnlich wie die Mannschaftskameraden vom SCC Benny und Jens seinen Gegnern kaum Chancen ließ. Einzig Daniel Dudek, der mit eindrucksvollen Leistungen als Ungesetzter vom ersten Spieltag an harte Matches bestreiten musste, Blömi zumindest im zweiten Satz etwas ärgerte und ein 4:6 herausholte. Doch mehr war dann auch kräftemäßig nicht mehr im Tank.

Finale Herren 50: Christopher Blömeke - Daniel Dudek = 6:1 6:4

Herren 55

Und auch bei den 55ern war ein Mann das Maß aller Dinge. Während alle anderen um jeden Sieg kämpften, lockte und flockte Guido Schiller (Nr. 15 DTB) von Sieg zu Sieg. Im Finale gegen den zweiten Guido Sch. (Schulz) lief es nicht groß anders. Etwas knapper zwar, aber doch ungefährdet ist Guido einfach bei den 55ern mit Sicherheit einer der stärksten Spieler Deutschlands, vielleicht sogar weltweit.

Finale Herren 55: Guido Schiller - Guido Schulz = 6:3 6:3

Herren 60

A propos weltweit: Mit Karsten Bessmann (Dänemark) und Ireneusz Maciocha (Polen) legte man mir zwei Eier in die 60er Konkurrenz, die in Deutschland größtenteils unter dem Radar flogen. Die ITF Rankings finden in der Turniersoftware nämlich keinen Eingang, so dass sie zunächst nicht in der Setzliste auftauchten. Zum Glück wurde ich noch kurz vor knapp darauf aufmerksam gemacht, so dass ich sie schließlich doch noch leistungsgerecht setzten konnte. Die beiden trafen dann im Halbfinale aufeinander. Ein großartiges Match. Doch dann der Schock: 5:4 0:40 aus Sicht von Karsten, als er an der Grundlinie in sich zusammenfiel. Eine falsche Bewegung und es knackte in seinem schon vorher lädierten Meniskus. Nach schlimmsten Befürchtungen zu Beginn humpelte Karsten dann eine halbe Stunde schon wieder optimistischer über die Anlage. Gute Besserung Karsten! In der unteren Hälfte kämpfte sich Ralph Lißner durchs Feld, blieb jedoch im Finale gegen Ireneusz vollkommen chancenlos. 

Finale Herren 60: Ireneusz Maciocha - Ralph Lißner = 6:0 6:0 

Herren 70

Ein äußerst erlesenes Feld auch bei den 70ern. Bernd Martin (Nr. 2 DTB), ehemaliger SCC'er, gab sich in seinem ehemaligen Verein die Ehre, reiste aus Lörrach an, und ließ zunächst kein Zweifel aufkommen, wer sich den Titel holen würde. Doch von unten kam die zweite Rakete. Claus Pedersen (Nr. 11 DTB), Vorjahressieger, heiß auf den nächsten SCC-Open-Titel. Ein überragendes Endspiel begann, sah zunächst Claus vorne, eher Bernd ganz stark zurückkam und dann doch am Ende im Match Tiebreak Claus den Vortritt lassen zu müssen. Ganz starker Auftritt der beiden. Und schön Bernd, dass Du mal wieder bei uns warst.

Finale Herren 70: Claus Pedersen - Bernd Martin = 7:5 0:6 10:5

Bleibt mir schließlich noch ein Glückwunsch den Nebenrundensiegern zu sagen: Kirsten Weymar (Damen 50), Asija Schäfer (Damen 60), Jan Niebuhr (Herren 30), Sebastian Stähle (Herren 40), Andrew Junkuhn (Herren 45), Torsten Pressel (Herren 50), Marc-Michael Harden (Herren 55), Gunther Raab (Herren 60) und Wolfgang Dröge (Herren 70).

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SCC-Open Herren

Als ich die Meldung von Daniel Masur (Versmold), aktuelle Nummer 250 ATP Einzel, las, dachte ich zunächst an einen Irrtum. So schön unsere SCC-Open auch sein mögen, aber das schien dann doch nicht das richtige Turnier für ihn zu sein. Doch Daniel hatte vor, einige Freunde in Berlin zu besuchen, und verband dies mit dem Turnier im SCC. Jackpot! Dass er am Ende auch noch voll des Lobes war machte das Ganze zu einer wirklich runden Sache, mal ganz abgesehen von den begeisterten Zuschauern, die Daniel insgesamt 4x bewundern konnten und nicht erst im Finale gegen Timo Stodder (Nr. 45 DTB, LTTC Rot-Weiß) erstklassiges Weltranglistentennis geboten bekamen. Insgesamt folgten dem Herren-Finale trotz Schauer-Wetter an die 300 Zuschauer und gaben diesem damit einen würdigen Rahmen. Daniel gewann nach starker Gegenwehr Timos im 1. Satz 7:6 6:0. 

Natürlich hätte sich zum Beispiel Daniel von Splunteren in der 2. Runde (eine Runde Rast für Masur) einen etwas schlagbareren Gegner gewünscht, aber am Ende ein Match auf dem recht ansehnlich gefüllten Center Court gegen einen solchen Gegner entschädigte hierfür.

Übrigens: Bei 64 Teilnehmern musste ich leider einen Cut vornehmen, jedoch waren davon nur ganz wenige Spieler betroffen, die im kommenden "normalen" Tennis-Jahr ganz sicher wieder dabei sein können.

SCC-Open Damen

Bei den Damen, wie sollte es anders ein, auch ein Rekord-Feld von 45 Meldungen. Von diesen Damen war Vorjahressiegerin Nadja Meier (Nr. 120 DTB) aus Potsdam an Eins gesetzt. Doch schon beim Turnier eine Woche zuvor beim TC OW Friedrichshagen sorgte die wiedergenesene Alexandra Livadaru (Wespen) für Aufsehen. Als Ungesetzte Spielerin traf sie im SCC schon im Achtelfinale auf Nadja. Alexandra spielte unbeschwertes, präzises Hochgeschwindigkeitstennis, auf das Nadja nur selten Antworten fand. Und so schossen sich die beiden die Bälle um die Ohren, was der Außenseiterin sehr zu passe kam: 7:6 6:4. 

Im Halbfinale dann der nächste große Prüfstein: Helena Buchwald vom SCC spielte ganz groß auf und war schon auf der Siegerstraße, ehe sie sich durch einen Regenschauer und eine etwas unglückliche Entscheidung  aus dem Rhythmus bringen ließ: 4:6 7:6 und 10:5 siegte Alexandra schließlich.

In der unteren Hälfte hatte Julia Zhu vom SCC wenig Mühe bis ins Finale. Doch auch für sie war die ungesetzte Livadaru eine Nummer zu stark und holte sich letztendlich souverän den SCC-Open Titel 2020. 

Unter dem Strich großartig besetzte Felder, tolle Zuschauerunterstützung, weit über 100 Meldungen - nicht schlecht für ein Turnier der Kategorie A6!

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Angie-Kerber-Academy-Cup • Verdopplung der Meldeliste

Die zweijährige Zusammenarbeit mit der Angie-Kerber-Academy zeigt Früchte, könnte man meinen. Vielleicht ist es auch ein Mix aus der Kooperation mit der Tennisschule in Posen und dem Umstand, dass in Deutschland in diesem Jahr wenig Jugendturniere stattgefunden haben. In jedem Fall konnte man beim besten Willen nicht voraussehen, dass wir die Anzahl an Meldungen des letzten Jahres verdoppeln könnten. Es wäre zwar möglich gewesen, die Felder auf 16er Felder zu reduzieren, jedoch wollten wir so vielen Jugendlichen wie möglich die Chance geben, die Sieger-Preise im Wert von über € 700,- (2. Platz € 400,-, 3. Platz € 250,- zusammen den Preisen unseres Premium-Partners HEAD) zu gewinnen und endlich wieder ein Turnier spielen zu können.

So galt es, 9 Hauptkonkurrenzen plus 8 Trostrunden in vier Tagen neben der Austragung der SCC-Open und den SCC Senior-Open durchzubekommen. Klingt unmöglich? Wäre es am Ende wohl auch gewesen, wenn uns nicht die Nachbarvereine Tennis Borussia und der SC Brandenburg mit einigen Plätzen für die Nebenrunden ausgeholfen hätten. Dafür ein ganz großes Dankeschön, auch im Namen der Kinder. 

Natürlich blieb es bei diesen Feldern nicht aus, dass wir einige absolute Topspieler, auch aus Westedeutschland, bei uns begrüßen konnten. Zum Beispiel Mika Bunjes, Club an der Alster (Nr. 37 DTB U16), Helena Buchwald, TC SCC (Nr. 22 DTB U16) oder Diego Dedura Palomero, TC SCC (Nr. 3 DTB U12). Und die gerade genannten wurden ihren Favoritenrollen durchaus gerecht. Überraschungen gab es wenige, außer bei den Juniorinnen U12 mit Rosalie Kretzschmar (TC BW Dresden-Blasewitz).

Für uns als Ausrichter natürlich eine große Freude, dass der TC SCC gleich vier Titel holen konnte (Kelch, Dedura-Palomero, J.N. Buchwald, H. Buchwald). Dazu noch zwei Finalteilnahmen von David Rathay und Anouk van Riesen. Ganz straker Auftritt, Ihr schwarz-weißen Zebras!

Und einen Doppelsieg gab es auch noch zu vermelden. Neben Mama Sonja (Damen 40) holte sich auch Sohnemann Florian Vogt (GW Bochum) bei den Kleinsten (U10) den Titel. Die Reise hat sich doch gelohnt, Glückwunsch!

Hier die Finalsieger:

U18 männlich: Mika Bunjes (Club an der Alster) - David Rathay (TC SCC) = 6:0, 6:1

U16 weiblich: Helena Buchwald (TC SCC) - Anouk van Riesen (TC SCC) = 6:1, 7:5

U16 männlich: Matteo Kelch (TC SCC) - Ron Domeier (Suchsdorfer SV) = 2:6, 6:0, 10:2

U14 weiblich: Zora Koffi (BSV 92) - Leonie Gottwald (Tennispark Bielefeld) = 6:4, 6:1

U14 männlich: Diego Dedura Palomero (TC SCC) - Thilo Wittrock (SV Großburgwedel) = 6:3, 3:6, 10:5

U12 weiblich: Rosalie Kretzschmar (Dresden Blasewitz) - Elisa Karnowski (BTTC) = 6:2 6:1

U12 männlich: Jan-Niklas Buchwald (TC SCC) - Levi Felsmann (BSV 92) = 6:4, 6:7, 10:5 

U10 weiblich: Maja Schweika (BW Halle) - Karlotta Hahn (Eintracht Dortmund) = 6:2 6:3 

U10 männlich: Florian Vogt (GW Bochum) - Adrian Böhme (SV TuR Dresden) = 6:3 6:4

Nun hoffen wir mal inständig, dass unser Angie Kerber Cup im kommenden Jahr von Kategorie J3 auf J2 hochgestuft wird. Es wird Zeit, lieber DTB.

Alle Bilder des Angie-Kerber-Academy-Cups 2020

Fazit

Ein weiteres Jahr des Lernens liegt hinter mir. Viele Erfahrungen konnten gesammelt werden, die ich versuche, zu verarbeiten, um im nächsten Jahr ein noch besseres Turnier ausrichten zu können. Ein ganz großes Dankeschön geht noch einmal an alle Helfer, unsere Gastronomie, allen Teilnehmern und Eltern für ganz viel Mithilfe.

Die Termine für 2021 könnt Ihr Euch gerne schon mal notieren (3. Sommerferienwoche in Berlin)

• Super Seniors Sa. 10. Juli bis Do. 15. Juli 2021 
• Young Seniors So. 11. Juli bis Do. 15. Juli 2021
• SCC-Open Damen und Herren: Di. 13. Juli bis Sonntag 18. Juli 2021
• Angie Kerber Academy Cup (SCC Junior Open): Do. 15. Juli bis Sonntag 18. Juli 2021

Nun bereits zum vierten Mal jährten sich die SCC Open in der dritten Sommerferienwoche, aufgeteilt in ein offenes Ranglistenturnier für Aktive der Kategorie A6, einem Junioren-Turnier der Kategorie J3 und einem Seniorenturnier der Kategorie S2.

Insgesamt 350 Meldungen bei den SCC Open

20 Kategorien plus 18 Nebenrunden, 350 Meldungen, etwa 900 Matches in neun Tagen, das sind die Zahlen der SCC-Open 2019. Eine neuerliche Steigerung um 35 Meldungen zum bereits außergewöhnlichen Rekord-Vorjahr. Und auch die Besetzung der Felder war wieder einmal von höchster Qualität. 

Mithilfe unseres Partners HEAD konnten wir wieder die Bälle der ATP-Serie für alle Konkurrenzen und jedes Hauptrundenmatch zur Verfügung stellen sowie einen Profi Bespannservice während des Turniers zur schnellen Instandsetzung des Equipments anbieten. Und auch unser Physiotherapeut Christian Nitka, der an insegesamt vier Turniertagen vor Ort war, hatte alle Hände voll zu tun.

Fotoshootings, digitales Scores und hervorragende kulinarische Begleitung rundeten das Turnier ab. Nur das Wetter war für die Jahreszeit teilweise doch sehr frisch. Unser Flutlicht kam das eine oder andere Mal zum Einsatz, um lange Matches beenden zu können. "Ein ganz besonderes Gefühl, unter Flutlicht zu spielen", wurde aber auch das eher positiv wahrgenommen. Vom Regen blieben wir trotz teilweiser gruseliger Prognosen weitestgehend verschont. 

SCC Senior Open mit Hochkarätern besetzt

Mit 170 Meldungen in zehn Kategorien waren die SCC Senior Open wieder eines der größten Seniorenturniere im TVBB. Und die Meldungen konnten sich wieder sehen lassen. Alleine zehn Meldungen aus den Top 20 der Deutschen Ranglisten kamen in den SCC, 25 aus den Top 50. Die Speerspitze bildeten die Herren 70 mit Claus Pedersen (Nr. 3 Deutschlands) und Wolfgang Korn (Nr. 8).

Die Anregung, die Dauer des Turniers auf weniger als acht Tage zu verkürzen, habe ich zur Kenntnis genommen und werde höchstwahrscheinlich im kommenden Jahr das Feld in Young Seniors und Super-Seniors trennen, um diese neun Tage zu verkürzen. Die hohe Anzahl an individuellen Terminwünschen zeigt aber auch, dass es schwierig sein wird, dann diesen allen gerecht zu werden.  

Nun jedoch zu den Spielen auf dem Platz:

Nicht von ungefähr war das Finale der Herren 30 besonders hochwertig. Roman Tennert (SCC), aktuelle Nummer 11 Deutschlands, hatte es mit dem zwar nicht so hoch stehenden Benjamin Potsch (SCC) zu tun. Doch Benny zeigte parallel auch schon im parallel laufenden Herrenturnier, auf welch erstklassigem Niveau er derzeit Tennis spielt. So dominierte er mit seinem druckvollen Spiel, sehr eng an der Grundlinie stehend, die Rallies, und war auch das eine oder andere Mal mit Netzangriffen sehr erfolgreich. So führte er bereits deutlich mit 6:3 und 5:2. Doch das zähe Spiel von Roman zeigte nun langsam seine Wirkung, die Kräfte Bennys schwanden und mit ihm die Dominanz. Roman kam immer näher und schnupperte am 5:5, ehe Benny sich mit letzter Kraft den Sieg holte und erschöpft, aber glücklich zwei Stunden später den Flieger nach Mallorca in den Urlaub bestieg. 

Bei den Herren 40 und 45 profitierten die Sieger Sascha Schoenheit (SCC) bei 6:2 3:1 und Michael Buttkus (GG Templehof) bei 6:1 1:2 zwar von den Aufgaben ihrer Gegner Mario Matalla (Achillesehne) und Jens Thron (Tennisarm), waren aber auch so beide bereits auf der Siegerstraße.

Bei den Herren 50 war Dean Grube, Nr. 16 Deutschlands, vom LTC Elmshorn aus Hamburg zu stark für die Konkurrenz. Nur Matthias Vogel (GW Nikolassee) hielt im ersten Satz dagegen und führte schnell 3:0, ehe das Spiel dann doch zugunsten Deans kippte, Endergebnis 6:4 6:1.

In der Herren 55-Konkurrenz ging es dramatisch zu. Zunächst zeigte Michael Stensch (SCC), der etwas überraschend den topgesetzten Stephen Bonacker (TC BW Ems) im Halbfinale besiegen konnte, dass er nicht umsonst das Endspiel gegen den leicht favorisierten Clubkameraden Dirk Lümkemann erreicht hatte. 6:4 hieß es für Michael. Doch die Krampfattacken nach dem Bonacker-Match tags zuvor schienen doch Spuren hinterlassen zu haben. Dirk kam zurück: 6:1. Im Match-Tiebreak ging es dann dramatisch zu. Michael erkämpfte sich bei 9:8 einen Turnier-Matchball, den Dirk mit Smash abwehrte. Dirk ließ es sich den Erfolg dann nicht mehr nehmen und gewann schließlich 11:9. Vollkommen entkräftet war er dann nicht mal mehr in der Lage, seinen Glaspokal bei der Siegeehrung in den Händen zu halten. Aber Scherben bringen bzw. brachten ja bekanntlich Glück ;-)

Die Herren 60 Konkurrenz war geprägt von großer Ehrfurchht vor dem "Neuen" bei den "Alten", Joachim Dufner (TC BW). Schon im Vorfeld, aber leider erst nach Setzung und Auslosung, wurde ich darauf hingewiesen, welch starker Spieler da im Feld ungesetzt unterwegs sei. Vor "Schreck" konnten seine Gegner in den ersten Runden erst gar nicht antreten. Doch im Halbfinale zeigte Ralph Lissner, dass Joachim verwundbar ist und holte sich Satz 1 mit 6:4. Doch leider knickte er Mitte des zweiten Satzes leicht um und gab als Vorsichtsmaßnahme auf. Ohne ein komplettes Match absolviert zu haben, fand sich Joachim im Finale gegen Erwin Skamrahl (Braunschweiger HTC) wieder. Erwin Skamrahl? Der Name sagt uns doch was? Richtig, ehemaliger Olympia-Teilnehmer auf der 400m Strecke! Seinen Kampfgeist zeigte der Topgesetzte Erwin zwar im Finale, doch seine starke Vorhand wusste Joachim immer wieder hervorragend zu kontern. Und so hieß es am Ende doch deutlich 6:1 6:3 für Joachim.

Bei den 70ern war ein wirklich erlesenes Feld am Start. Jörgen Jacobs (TC BW), Wolfgang Korn (TC BW) und vor allem Claus Pedersen (TC RW Karlsdorf) waren die Topgesetzten. Claus war am Ende jedoch zu stark für alle, nutzte seine extrem druckvolle Vorhand immer wieder für freie Punkte und siegte im Finale gegen Wolfgang Korn souverän 6:2 6:4.

Kommen wir zu den Damen: Traditionell "dünn" besetzt, konnte gerade einmal ein 4er Round Robin Turnier stattfinden, da Dunja Hubalek sich überreden ließ, diese Konkurrenz mitzumelden. Tina Loddenkemper domnierte hier die Spiele nach Belieben und holte sich den Titel bereits zum zweiten Mal. Sie gab in drei Matches ein Spiel ab!

Bei den Damen 50 war das Feld deutlich größer besetzt. Corinna Kuhr-Korolev vom SCC war hier das Maß der Dinge. Im Halbfinale bezwang sie zunächst Karin Reinhard (Lichtenrade), ehe sie im Finale auch der ungesetzten Sybille Ziehe (Grunewald) keine Chance ließ: 6:1, 6:1. Klasse!

Die Damen 60er Konkurrenz bekam "Verstärkung" aus den 70ern, da diese Konkurrenz leider nicht zustande gekommen ist. So traf es vor allem Christina Gehrke (Lichtenrade), die sonst ihre Altersklasse sicher gewonnen hätte: Im Halbfinale gegen Mannschaftskameradin Carola Rummelhagen hatte sie im ersten Satz noch gute Chancen, ehe dann Carola doch sicher gewinnen konnte. Im Finale war Carola schließlich auch zu gut für Monika Ziegler (Känguruhs): 6:0 6:3 hieß es am Ende. 

Nicht zu vergessen sind die 9 Nebenrunden, in denen sich Richard Wichmann (H30), Christian Paulick (H40), Thomas Mugler (H45), Uwe Roß (H50), Oliver Girrbach (H55), Thomas Berding (H60), Ulrich Lindau (H70), Bozana Komorek (D50) und Edeltraud Waltke durchsetzten.

Ein insgesamt tolles Turnier mit großartigen Spielen und höchster Fairness. Herzlichen Dank allen Teilnehmern. (Fast) alle haben es mir in der Turnierleitung leicht gemacht und auc über den einen oder anderen kleinen Fehler hinweggesehen.

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SCC Open 2019 (Kategorie A6)

Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der Meldungen hoch. Diese Entwicklung bestätigte sich. Vor allem bei den Damen stieg die Teilnehmerzahl noch einmal an. Sehr erfreulich. Die Qualität des Feldes war bei den Männern zumindest vom Ranking her ausbaufähig, bei den Damen dagegen erneut sehr hoch.

Mit Nadja Meier (TC RW Potsdam), Santa Strombach (LTTC Rot-Weiß), Janina Braun (SCC) und Kim Bohlen (TC BW) meldeten vier Spielerinnen aus den Top 200 Deutschlands.

Und diese Spielerinnen setzten sich dann auch durch. Extrem spannend das Halbfinale zwischen Janina und Santa. Am Samstag musste nach dem dritten Regenschauer abgebrochen werden und am Finlatag fortgesetzt werden. Janina zeigte wieder einmal ihre Kämpferqualitäten und drehte das Spiel. Vielleicht verlor sie dabei dann doch ein wenig an entscheidenden Kräften, um auch gegen Nadja Meier im Finale noch einmal zu triumphieren. Zunächst spielte die Vorjahressiegerin Janina sehr klug und nutzte das Power-Tennis Nadjas für ihr eigenes Spiel. Doch Nadja änderte im zweiten Satz die Taktik, spielte geduldiger -  und wurde belohnt. Nun schlichen sich Fehler und Unkonzentriertheiten bei Janina ein. Vor allem im Match-Tiebreak war der Mentaltank Janinas leer. Sie machte leichte Fehler, Nadja zog uneinholbar davon und strahlte am Ende über beide Wangen. Endergebnis 3:6, 6:2, 10:3.

Bei den Herren blieben Meldungen der Top 200 Deutschlands dagegen aus. Dies bedeutete aber nicht gleichzeitig, dass die Spiele nicht auf hohem Niveau stattfanden. Im Viertelfinale standen sich mit dem topgesetzten Patrick Fleischhauer (GW Nikolassee) und Niklas Noll (TC BW) zwei Aufschlag"monster" gegenüber. Mit 9:11 im Match-Tiebreak war Endstation für Patrick. Niklas hatte dann aber klar (2:6, 2:6) das Nachsehen gegen den Youngster vom TK Blau-Gold Steglitz, Michael Agwi. Michael spielte parallel auch das Junioren U18-Turnier. Und das trotz Problemen in Schulter und Bauchmuskulatur. 

Im unteren Feld beeindruckte der an 2 gesetzte SCC'er Tristan Wolke mit seinem "entwaffnenden" Spiel. Keiner seiner Gegner war in der Lage, Tristan in Bedrängnis zu bringen, im Gegenteil. Geradezu gemütlich verliefen die Runden für Tristan. Besonders das Halbfinale gegen Jan Kirchhoff (TV Frohnau) war eine Blaupause dieser Fähigkeiten. Jan verzweifelte zusehends und war am Ende völlig entnervt und chancenlos.

So kam es zum Duell zwischen Agwi und Wolke. Michael begann wie die Feuerwehr, holte sich sofort das Break mir einem krachenden Winner nach dem anderen. Tristan schien überrascht, doch nur ganz kurz. Umgehend gewann Tristans Spiel an Sicherheit, Länge und Dynamik. Michaels Schläge wurden in magischer Form absorbiert und mühelos zurückgespielt. Fehler um Fehler schlichen sich ein. Das Spiel kippte schnell. Beide Spiele breakten sich um die Wette, ehe Tristan der entscheidende Aufschlaggewinn gelang ;-) 6:3. Im zweiten Satz merkte man Michael an, dass er nicht ganz auf der Höhe seiner Kraft war. Schon bei den Junioren hatte er sein Halbfinalspiel aufgegeben. Tristan hatte immer leichteres Spiel, und bei 5:3 für Tristan gab Michael schließlich auf. 

In den beiden Nebenrunden siegten Nico Woldt gegen David Rathay und Oona Kintscher gegen Sarah Czarnikau. Auch Euch herzlichen Glückwunsch. 

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Angie Kerber Academy Cup 2019 • SCC Junior Open 

Mit der Angie Kerber Tennis Academy konnte der SCC im Winter 2018/2019 einen Kooperationspartner gewinnen, der mit seiner Tennisschule in Posen auch in Deutschland Werbung machen wollte. Sensationelle Preise für alle Gewinner, Zweit- und Drittplatzierten wurden ausgehandelt. So dürfen sich zum Beispeil die Gewinner über einen 4-Tages-Aufenthalt mi Training, Unterkunft und Essen im Wert von € 650,- freuen. Dazu gab es natürlich auch weiterhin hochwertige Preise unseres Partners HEAD. Wanhsinn!

Erneut versuchte ich, den TVBB und DTB davon zu überzeugen, dass dieses Turnier, der SCC und unsere Partner unbedingt eine höhere Kategorisierung verdient hätten, als J3! Leider blieb mein Ersuchen erneut vergebens. Es bleibt für mich weiterhin völlig unverständlich.

In diesem Jahr nun verzeichneten wir trotzdem einen neuen Teilnehmerrekord mit 102 Meldungen! 40 mehr als im letzten Jahr! Und wir reden hier von der dritten Sommerferienwoche. 

Nun aber zum Turnier: Bei den Junioren konnten dieses Jahr alle Kategorien gut besetzt statfinden. Und auch die Spielstärken waren bemerkenswert.

Bei den Junioren U18 waren gleich zehn Spieler aus den Top 250 Deutschlands gemeldet. Am Ende setzte sich mit Ruben Hartig (GG Tempelhof) ein Außenseiter durch. Er profitierte dabei ein wenig von der Aufgabe Michael Agwis (BG Steglitz), Nummer 10 Deutschlands bei den U16ern, im Halbfinale. Im Finale traf er auf den SCC'er Maximilian Komm, der im Halbfinale mit Yunus safaltin (BG Steglitz) die Nummer 2 der Setzliste 6:2, 6:4 bezwingen konnte. Das Finale war sehr hart umkämpft. Max dominierte zwar viele Ballwechsel, ließ dann aber immer wieder Chancen liegen. Am Ende konnte Ruben 7:6, 7:5 triumphieren.

Im Junioren U16er Finale trafen Maximilian Sperling (LTTC Rot-Weiß) auf Jonas Fattah (GWG Tegel) aufeinander. Max, topgesetzt, war aber den gesamten Turnierverlauf zu sicher und siegte letztlich klar 6:2 6:3. Für den ungesetzten Jonas trotzdem ein großer Erfolg.

Die Junioren U14er wurden ebenfalls ganz klar von einem Spieler dominiert: Dennis Wiebe, Nummer 65 Deutschlands, vom LTTC Rot-Weiß. Er ließ seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance, spielte zu schhnell und druckvoll und siegte so auch im Finale gegen Gabriel Linovic 6:0 6:1. 

Ähnliches Bild bei den U12ern männlich. Friedrich Stoll (TC Tiergarten), Nummer 23 Deutschlands, gab in keinem Satz beim Angie Kerber Academy Cup mehr als drei Spiele ab. Im Finale hatte Maximilian Holtz (GW Nikolassee) das Nachsehen, 1:6 und 0:6 hieß es letztendlich.

Die Kleinsten U10er kämpften wie die großen in einem spannenden Finale. Johan Deus war schließlich der glückliche Sieger des riesigen Preises. Er bezwang Tim Holtz denkbar knapp mit 3:6 6:3 10:6.

Nun zu den Mädchen: Die U16er Mädchen spielten in einem Round Robin Modus. Ein qualitativ erstklassiges Finale endete dramatisch. Paula Kopp (TV Espelkamp-Mittwald) und Emily Thieme (TC Grunewald) spielten auf Augenhöhe. Tolle Ballwechsel in enormem Tempo bis in den entscheidenden Match-Tiebreak prägten das Bild. Emily holte schließlich zwei Punkte mehr, siegte 46 7:5 12:10. Gratulation beiden Mädchen Große Klasse und selbst im entscheidenden Moment immer fair.

Die Mädchen U14er Konkurrenz gewann die topgesetzte Anna Fijalkowska (Lichterfelde 77). Doch die junge ungesetzte Daria Ramatean spielte bis zum Finale und auch in ebendiesem tolles offensives Tennis und bot Anna harte Gegenwehr. Doch Anna kämpfte selbst verbissen und holte sich schließlich den Titel mit 6:3 und 6:4.

Last but not least die U10er Mädchen, leider gebeutelt von vielen Absagen nach der Auslosung. Julia Hoffmann (LTTC Rot-Weiß) holte sich am Ende mhr oder weniger kampflos den Titel. Nur ein Spiel im Halbfinale musste sie bestreiten. Dies gewann sie aber auch mit 6:4 6:0 sicher. Herzlichen Glückwunsch.

Gratulation auch an die Sieger der Nebenrunden, die da wären: Julius von der Linden (U18m), Lennart Jürgensen (U14m), David Adoc (U12m), Neo Zweiniger (U10m), Finja Grieger (U14w) und Felicitas Hollmann (U10w).

Tja, was soll man sagen? Große Felder, höchstes Niveau, sehr faire Spiele, ganz wenig Ärger mit Eltern und engen Bällen: Es gab nur positives zu berichten. Ich freue mich daher auf ein Neues im nächsten Jahr. Und vielleicht haben die Verbände endlich ein Einsehen bezüglich der Turnierkategoriesierung...

Alle Bilder der SCC Junior Open 2019

Bitte schon heute die Termine für das nächste Jahr im Kalender eintragen:

• Super-Seniors (Kategorie S2): Sa. 18. bis Mi. 22. Juli 2020
•Young-Seniors (Kategorie S2): Mi. 22. bis So. 26. Juli 2020
• Juniors (Angie-Kerber-Academy-Cup): Do. 11. bis So. 26. Juli 2020
• Ranglisten & LK-Turnier (Kategorie A5): Di. 21. bis So. 26. Juli 2020

Zum dritten Mal fanden mitten in den Sommerferien die SCC Open statt. Aufgeteilt in ein offenes Ranglistenturnier für Aktive der Kategorie A6, einem Junioren-Turnier der Kategorie J3 und einem Seniorenturnier der Kategorie S2 ist es eines der größten DTB Ranglistenturniere der Region.

320 Meldungen bei den SCC Open

28 Kategorien, 320 Meldungen, etwa 850 Matches in zehn Tagen, das sind die Zahlen der SCC-Open 2018. Eine neuerliche Steigerung zum bereits außergewöhnlichen Vorjahr.

Neben der steigenden Teilnehmerzahl waren wir besonders froh, dass wir mit den Senior Open erstmalig in die Kategorie S2 vorstoßen konnten. Mit den drei neuen Hallenplätzen und der Flutlichtanlage konnten wir in diesem Jahr den Service auch noch weiter ausbauen.

Wüstenklima während der gesamten zehn Tage ließ aber nie den Gedanken aufkommen, diesen zusätzlichen Service nutzen zu müssen. Nur aus terminlichen Gründen wurden fünf Matches unter Flutlicht ausgetragen. Auch das machte das Turnier zu etwas Einmaligem. Die Halle hat kein Teilnehmer von innen gesehen. Eigentlich schade um unser neues Prunkstück...

Einmalig aber vor allem deshalb, weil wir mitten in den Sommerferien großartig besetzte Felder vermelden konnten. Vor allem bei den Senioren mit über 180 Meldungen wurde der Wert des vergangenen Jahres noch einmal deutlich übertroffen. Vor allem im "Mittelalter" ratterte es in der Meldeliste die letzten Wochen vor dem Turnier.

Doch auch die Herren-Konkurrenz glänzte mit knapp 60 Teilnehmern.

Mithilfe unseres Partners HEAD konnten wir wieder die Bälle der ATP-Serie für alle Konkurrenzen und jedes Hauptrundenmatch zur Verfügung stellen sowie einen Profi Bespannservice während des Turniers zur schnellen Instandsetzung des Equipments anbieten. Und auch unser Physiotherapeut Christian Nitka hatte alle Hände voll zu tun.

Die SCC Senior Open steigen von S3 auf S2

Nachdem die Senior Open in 2018 in der Kategorie S3 eingestuft wurden, hatte ich einen Antrag beim DTB gestellt, das Turnier aus verschiedensten Gründen noch einmal hochstufen zu lassen. Dies hat erneut funktioniert, womit wir nun in der höchsten Kategorie angekommen sind!!

180 Meldungen in neun Kategorien verzeichneten die SCC Senior Open. Wahnsinn! Und es wimmelte nur so von hochkarätigen Spielern: Eine schöne Kirsche auf der Torte. 

Dass wir das Turnier bei der Anzahl der Tage stark ausgedehnt haben, wurde größtenteils begrüßt, jedoch habe ich auch von Spielern aus anderen Regionen gehört, dass es zu überlegen ist, das Turnier wieder ein wenig kürzer zu gestalten, um die Reisekosten zu verrringern. Wir werden noch einmal überlegen, welches der beste Weg ist.

Herausragende Leistungen waren in vielen Spielen zu beobachten. Besondere Erwähnung verdienen vielleicht folgende Spieler und Matches:

Das Finale der Herren 40 war zwar vom Ergebnis her recht deutlich, aber das hatte vor allem mit den extrem intensiven ersten Speilen zu tun, in denen sich Andreas Strauchmann (SCC) und Michael Buttkus (GG Tempelhof) schier endlose Grundlinienrallys lieferten, die häufig dann mit einem Stoppversuch endeten, um überhaupt mal jemanden zu einem Fehler zu zwingen. Am Ende siegte Andreas, der sich als noch zäher entpuppte und dem es auch gelang, den einen oder anderen Ball präziser zu spielen als sein Gegenüber.

Bei den Herren 45 war das Finale einseitiger. Nur zu Beginn konnte Martin Melchior (BTTC) Christopher Blömeke (SCC) Paroli bieten. Doch Blömi konterte die Vorhand-Kanonen von Martin souverän. Am Ende machte sich auch die Achillessehne von Martin bemerkbar, so dass an schnelle Antritte nicht mehr zu denken war.

Die Herren 50 Konkurrenz wartete mit vielen Höhepunkten auf. Vor allem Stefan Kießig, an Eins gesetzt, zeigte bei den Matches gegen Henning Vetter (Viertelfinale) und Guido Schulz (Halbfinale) bereits seine Fähigkeiten, ehe es dann im Finale gegen Stephen Bonacker zum Thriller kam. Über 2,5 Stunden bei 40 Grad auf dem Platz bekämpften sich die beiden, ehe schließlich nach Abwehr von einem Matchball Stephen mit 11:9 im Matchtiebreak durchsetzen konnte. Drei Winner von 8:9 bis 11:9 ließen am Ende den etwas mutigeren Spieler als Sieger vom Platz gehen.

Die Herren 55 Konkurrenz hatte ihren Höhepunkt im Halbfinale bei ewig langen Stopp-Lob-Stopp Duellen von Thomas Reinhold (Fachvereinigung Tennis) und Axel Ritter (VfK). Dass dies aber eher das Metier von Axel ist, zeigte sich dann am Ende doch zwar knapp, aber verdient. Im Finale konnte Karl Konofsky (TC Hof) an sein großartiges Halbfinalmatch gegen Torben Arlt (TC Bovert) nicht anknüpfen. Vor allem sein Aufschlag ließ ihn etwas im Stich und so konnte Axel den Glaspokal in die Höhe recken.

Die Herren 60 Konkurrenz, ebenfalls stark besetzt, hatte mit Hans-Otto Drucks vom TC St. Mauritz den Topgesetzten im Finale, nachdem er im Halbfinale Gerd Hekele vom BSV 92 in einer wahren Tennisschlacht schließlich 10:8 im Match-Tiebreak niederrang, einen souveränen Finalsieger gegen Rainer Rummelhagen (GW Nikolassee), dem die tropischen Temperaturen etwas mehr zu schaffen machten.

Die Herren 70 Konkurrenz dominierte der heiße Temperaturen gewöhnte Schwede ;-) Claus Pedersen (TC Kiel). Im Finale schlug er den Topgesetzten Biesdorfer Bernhard Nothnagel, der erst im zweiten Satz Claus beim 7:5 in Bedrängnis bringen konnte.

Die Damen 40 Konkurrenz war etwas dünner besetzt, so dass wir leider im Kästchenmodus spielen mussten. Selten war ein Kästchenfeld aber so hochkarätig besetzt. Am Ende gewannen Tina Loddenkemper und Simone Pockelwaldt ihre Gruppen. Das Finale konnte wegen Terminproblemen leider (noch) nicht gespielt werden.

Die Damen 50 Konkurrenz war reich an Überraschungen, auch wenn sich am Ende Anna Konrad (Falkensee) als Topgesetzte durchsetzte. So war der Finaleinzug von Ute Wild (GW Nikolassee) umso erstaunlicher. Anna hatte wiederum nur im Halbfinale große Mühe, in dem sie schließlich Karin Reinhard (WG Lichtenrade) mit 10:5 im Match Tiebreak bezwingen konnte.

Die Damen 60 Konkurrenz holte sich Christina Gehrke (WG Lichtenrade). Im Finale kämpfte Edeltraud Waltke (GW Nikolassee) zwar verbissen um den Sieg, doch schließlich reichte es im Match Tiebreak mit 10:3 für Christina. 

Ergebnisse der Finalspiele:

Damen 40: Simone Pockelwaldt und Tina Loddenkemper
Damen 50: Anna Konrad - Ute Wild = 6:4 6:1
Damen 60: Christina Gehrke - Edeltraud Waltke = 6:4 1:6 10:3
Herren 40: Andreas Strauchmann - Michael Buttkus = 6:4 6:1
Herren 45: Christopher Blömeke - Martin Melchior = 6:2 6:1
Herren 50: Stephen Bonacker - Stefan Kießig = 6:7 6:3 11:9
Herren 55: Axel Ritter - Karl Konofsky = 6:1 6:3
Herren 60: Hans-Otto Drucks - Rainer Rummelhagen = 6:1 6:0
Herren 70: Claus Pedersen - Bernhard Nothnagel = 6:0 7:5

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SCC Open 2018 • Von A7 auf A6

Etwa drei Wochen vor Turnierbeginn war ich mehr als überrascht, als mir jemand mitteilte, dass auf unserer Nachbaranlage beim SC Brandenburg ein nahezu identisches Turnier der Kategorie A6 exakt zum gleichen Zeitpunkt stattfindet. Es ist mir ein Rätsel wie so etwas passieren kann, möchte jetzt darauf auch nicht weiter eingehen. 

Als einzige mögliche Reaktion von unserer Seite aus gab es die Möglichkeit, zumindest von der Kategorie gleichzuziehen, so dass wir unser Turnier auf ein A6 beförderten. Natürlich ist es ein absoluter Witz, wenn zwei Turniere nebeneinander mit den fast gleichen Teilnehmern stattfindet. So hießen z.B. die Halbfinalpaarungen bei den Damen Braun - Strombach und Braun - Strombach, die Finals dann Sziedat gegen Braun und Überraschung: Sziedat gegen Braun. Jeweils am exakt gleichen Tag! Klasse!

Nun aber zum Positiven: Die Herren-Konkurrenz toppte noch einmal die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr mit knapp 60 Meldungen, bei den Damen war es dagegen ein Rückschritt. Allerdings nicht von der Qualität! Mit Franziska Sziedat (DTV Hannover), Santa Strombach (LTTC Rot-Weiß), Tina Golaszewski (Grunewald TC) und Janina Braun (SCC) spielten absolute Top-Namen mit. Bei den Herren entpuppte sich erst im Laufe des Turniers, dass da eine echte Granate gemeldet hatte.

Die Damen-Konkurrenz hatte dann im Finale auch den absoluten Höhepunkt, als allerletztes Spiele des gesamten Turniers. Janina Braun, gerade beim SC Brandenburg im Finale von ihrer Gegnerin Franziska Sziedat recht locker geschlagen worden, lag auch in ihrem Wohnzimmer, dem SCC Center Court, schon deutlich mit 1:6 und 1:2 hinten, als sie anfing, zum "Fighting SCC-Zebra" zu mutieren. Franziska, bis dahin alles im Griff habend, fing langsam an etwas nachzudenken und Janina nutzte nun Chance um Chance und drehte die Partie. Am Ende hat die zähere Spielerin alles im Griff und siegte schließlich 10:3 im Match Tiebreak.

Tja und bei den Herren? Die Lokalmatadore Tristan Wolke und Dominik Manns waren leider von Krankheiten gebeutelt und mussten, teilweise vor und teilweise während des Turniers, ihre Gegner kampflos in die nächsten Runden ziehen lassen. Kampflos siegte auch ein anderer von Runde zu Runde: Jan Meyer, vom RTHC Leverkusen, aus dem College und einer Hüftverletzung kommend, war an 14 gesetzt und flog unter dem Radar von einem "Abschuss" zum nächsten. In sechs Spielen gab er ganze acht Spiele ab (davon übrigens alleine 6 gegen Max Kaiser). Im Finale ließ er dem bis dahin groß aufspielenden Jan-Henrik Paul (LTTC Rot-Weiß) überhaupt keine Chance und siegte mit 6:1 6:0. 

Bemerkenswert schön, andererseits aber auch logistisch etwas schwierig, war das große Nebenrundenfeld der Herren. Am Ende konnten aber auch hier fast alle Matches gespielt werden. Es gewann schließlich Benjamin Isakow gegen Leon Hecht. Bei den Damen siegte Christin-Marie Laabs gegen Isabel Pantermöller.

Ergebnisse der Finalspiele:

Herren Finale: Jan Meyer - Jan Henrik Paul = 6:1 6:0
Damen Finale: Janina Braun - Franziska Sziedat = 1:6 7:5 10:3

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SCC Junior Open 2018

Die Abstufung unseres Turniers durch den TVBB im vergangenen Jahr zeigte sich dieses Jahr deutlich. Die Junior Open mit der zu niedrigen Kategorisierung J3 passt zum einen überhaupt nicht zu unserem Verein mit diversen Berliner Meistertiteln und sogar Deutschen Meistern! Das zeigt sich auch daran, dass unsere Jugendlichen teilweise eher das Damen und Herren-Turnier mitspeilen, als die Junior Open. Zum anderen sind die SCC Open auf einem derart positiven Weg (Senioren inzwischen in der höchsten Kategorie angekommen), dass es die Juniors nicht verdient haben, in der J3 Region herumzudümpeln. Wenn man überlegt welche Vereine in Berlin-Brandenburg als J2 kategorisiert sind fehlen einem etwas die Worte...

Ein großer Dank geht an die Firma HEAD, die den Siegern jeweils einen brandneuen HEAD Graphene Speed Schläger als Preis sponserte. Die Kids waren begeistert. 

Nun aber zum Turnier. Mit knapp 60 Meldungen mussten wir einen Rückgang um etwa 20 Teilnehmer hinnehmen. Trotzdem waren die Felder stark besetzt. Bei den Junioren U18 (zusammengelegt mit dem U16er Feld) überzeugte vor allem Mikhail Variychuk (TC Blau-Weiß), wobei er auch der mit Abstand älteste Spieler der Topgesetzten war. Markus Malaszszak (SCC) und Moritz Woschei (BSV 92) konnten zwar die Sätze eng gestalten - Moritz führte im Finale bereits 4:0 im ersten Satz - aber am Ende war Mikhail dann doch der etwas Stärkere.

Bei den U14ern männlich war Dominik Brix aus Neuenhagen die große Überraschung. Er schlug den Topgesetzten Mariano Dedura Palomero (BFC Alemannia) im Halbfinale mit 10:3 im Match Tiebreak, ehe er aber dem ebenfalls stark aufspielenden Artem Lypashin (Grunewald TC) doch deutlich unterlegen war. Artem spielte vor allem defensiv sehr klug, so dass Dominik schließlich doch häufig mit seinem offensiven Spiel den Fehler machte. 

Im jüngsten Feld der U12er war der SCC das Maß der Dinge. Dabei schaffte Paul Damrath (SCC) die Überraschung und schlug im Halbfinale Jesper Otte vom TC Jesteburg knapp im Match Tiebreak. Souverän war der Turnierauftritt von Jan Heidel vom SCC. Er ließ keinem Gegner den Hauch einer Chance und auch Paul hatte im Finale nur im zweiten Satz Antworten auf das druckvolle Spiel von Jan. Doch mehr als 4 Spiele waren dann auch nicht drin. Schön, dass dieses Finale auch stattfand, denn Terminprobleme drohten dieses Finale platzen zu lassen.

Bei den Juniorinnen U16 musste leider die an Nummer Zwei gesetzte Oona Kintscher (SCC) krankheitsbedingt zurückziehen. Damit war der Weg für Dabrowka Walkowiak (Sparta Nordhorn) frei, die sich im Finale gegen Paula Kopp vom Oeynhausener TC durchsetzen konnte. Schön, dass es hier zwei westdeutsche Spielerinnen gab, die an unserem Turnier teilnahmen.

Das ganz kleine Feld der U12er Juniorinnen gewann als Ungesetzte Lykka Kuß (Zehl. Wespen) etwas überraschend, aber völlig verdient mit 4:0 Sätzen.

Ergebnisse der Finalspiele:

U12M Finale: Jan Heidel - Paul Damrath = 6:1 6:4
U14M Finale: Artem Lyapshin - Dominik Brix = 6:4 6:1
U18M Finale: Mikhail Variychuk - Moritz Woschei = 6:4 6:4
U16W Finale: Dabrowka Walkowiak - Paula Kopp = 7:5 6:4

Alle Bilder der SCC Junior Open 2018

Bitte schon heute die Termine für das nächste Jahr im Kalender eintragen:

Junior Open (J3): Do.-So. 11. bis 14. Juli 2019
Senior Open (S2): Sa.-Sa. 6. bis 13. Juli 2019
Aktive A5: Di.-So. 9.-14. Juli 2018

Nach einem außergewöhnlich positiven ersten Jahr der SCC-Open hing die Erfolgslatte für das zweite Jahr schon recht hoch. Nach zehn Tagen hochklassigem Tennis kann man festhalten: Die Latte wurde weit überflogen.

Weit über 300 Meldungen bei den SCC-Open 2017

25 Kategorien, 300 Meldungen, etwa 800 Matches in 10 Tagen, das sind die Zahlen der SCC-Open 2017.

Mithilfe unseres Partners HEAD konnten wir Premium-Turnierbälle (HEAD ATP) für alle Konkurrenzen und jedes Hauptrundenmatch zur Verfügung stellen, halbwegs humane Nenngelder im Verhältnis zu vergleichbaren Turnieren nehmen (trotz Erhöhung der DTB-Abgabe auf € 8,- pro Teilnehmer), Ballgutscheine von Tennis-Point für jeden Teilnehmer organisieren sowie einen Profi Bespannservice während des Turniers zur schnellen Instandsetzung des Equipments anbieten. À propos Instandsetzung: Ein für die gesamten Senior Open bestellter Physiotherapeut kam so gut an, dass er kaum zu einer Essenspause kam. Auch dies ein voller Erfolg.

Die SCC Senior Open steigen von S7 auf S3 | Teilnehmerzahl verdoppelt

Nachdem die Senior Open in 2016 in der Kategorie S7 eingestuft wurden, hatte ich einen Antrag beim DTB gestellt, das Turnier aus verschiedensten Gründen hochstufen zu lassen. Obwohl mein Antrag auf Höherstufung auf S3 vom Seniorenreferenten des TVBB als sehr kühn und unrealistisch bezeichnet wurde, erhielt ich im Dezember durch den DTB-Referenten für Turniersport Senioren, Herrn Klaus Willert, die tolle Nachricht, dass dem Antrag stattgegeben wird. Was für eine schöne Würdigung der immensen Arbeit, die in dem Turnier steckte. Vielen Dank dafür.

So starteten wir in die zweite Saison, hoch motiviert und mit dem Anspruch, noch besser zu werden.

153 Meldungen (mit Nebenrunden 206) in zwölf Kategorien verzeichneten die SCC Senior Open. Einfach nur sensationell!! Und was für Meldungen: Alleine bei den Herren 50 standen die ersten acht Gesetzten unter den Top 100 Deutschlands. Eine solche Besetzung ist für ein S3-Turnier mitten in den Sommerferien sicher außergewöhnlich... und das im zweiten Jahr des Turnierbestehens.

Sportlich gab es viele Höhepunkte. Besonders erwähnenswert waren für mich die Leistungen von Ralph Liebenthron (LTTC Rot-Weiß), der als Ungesetzter das Herren 50 Feld durchpflügte und völlig verdient am Ende den Glaspokal des Siegers in den Händen hielt. Bei den Herren 60 triumphierte Manfred Schütt, angereist aus Glückstadt (Nomen est Omen) obwohl er parallel noch das Turnier beim STK spielte, ganz knapp und etwas glücklich nach Abwehr von Matchbällen über Rainer Rummelhagen (GW Nikolassee). Jedoch reckte dafür Ehefrau Carola (WG Lichtenrade) die Siegerfahne der Rummelhagens in die Höhe, denn Sie gewann souverän die Konkurrenz der Damen 50 gegen Heike Leese. Auch erwähnenswert der Sieg von Ariane Lauenburg (Zehl. Wespen) bei den Damen 60. Trotz langer Verletzungspause gelang ihr der Durchmarsch. Bei den Herren 40 setzte sich am Ende der etwas weniger verletzte Sascha Schoenheit (SCC) in seinem Heimatturnier gegen Timo Pohle im Finale durch, der nach zwei harten Matches seine Wade nicht mehr weich bekam (trotz Blackroll-Behandlung von Conny Flemming. Schön auch, dass wieder der frischgebackene Deutsche Meister Jörgen Jacobs für das Turnier meldete. Überflüssig zu erwähnen, dass er seine Konkurrenz der Herren 70 dominierte. ). Und last but not least gewann meine Frau Nicole Thron auch noch die Damen 40 Konkurrenz. Na bitte...

Dieses Turnier machte einfach nur Spaß. Kaum Ärger, viele entspannte Gesichter auf der Sonnenterrasse des Clubs bis in die Nacht, und das Versprechen, alles zu geben, vielleicht schon im kommenden Jahr die S2-Kategorie zu erhalten und die Dauer des Turniers auszuweiten, um die Doppelbelastung der Senioren während des Turniers zu verringern.

Ergebnisse der Finalspiele:

Damen 40: Thron Nicole – Beder, Nelly = ohne Spiel
Damen 50: Rummelhagen Carola - Leese Heike = 6:4 6:1
Damen 60: Lauenburg Ariane - Brandtmann Jutta = 6:1 6:0
Herren 40: Schoenheit Sascha - Pohle Timo = 5:0 Aufgabe
Herren 50: Liebenthron Ralph - Kießig Stefan = 6:4 6:1
Herren 60: Schütt Manfred - Rummelhagen Rainer = 6:3 0:6 12:10
Herren 70: Jacobs Jörgen - Schröder Dieter = 6:0 6:1

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SCC Open 2017

Die SCC Open 2017 mussten leider ihren Status von A6 auf A7 reduzieren, da die Preisgeldregelung des DTB etwas härter geworden ist. Trotzdem waren auch in diesem Jahr die Konkurrenzen rappelvoll mit 90 Meldungen bei Herren und Damen.

Schön war für mich auch, dass einige SCC’er, die noch gar nicht allzu lange Tennis spielen, sich trauten, an den Konkurrenzen teilzunehmen und dies auch vor dem Hintergrund der Nebenrunden nicht bereuten.

Sieger der SCC Open war dann etwas überraschend bei den Herren der an 16 gesetzte Mateusz Skutella, der im Champions Tiebreak gegen den an Sechs gesetzten Niclas Fleischhauer gewann. Bei den Damen dominierte dagegen die Topgesetzte Nummer 69 Deutschlands, Linda Fritschken (SCC), dermaßen, dass sie sage und schreibe ganze sechs Spiele in fünf Turniermatches abgab. Einfach nur beeindruckend.

Ergebnisse der Finalspiele:

Herren Finale: Niclas Fleischhauer – Mateusz Skutella = 6:0 1:6 8:10
Damen Finale: Linda Fritschken – Christin-Marie Laabs = 6:0 6:0

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SCC Junior Open 2017

Bei den Junioren und Juniorinnen wurde in insgesamt neun Konkurrenzen gespielt, davon drei Nebenrunden. Sicher gab es die eine oder andere strittige Situation, floss die eine oder andere Träne, aber unter dem Strich kann ich festhalten, dass die Spiele sehr fair auf sehr hohem sportlichen Niveau ausgetragen wurden. Das Einmischen der Eltern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auch etwas reduziert. Weiter so, liebe Eltern. Lasst die Kids das Ganze alleine austragen. Die schaffen das ganz sicher.

Herausragend für mich im sportlichen Bereich waren dabei die Leistungen von den Jungs der Familie Dedura-Palomero (Alemannia). Vor allem der kleine Diego rockte die U12er Konkurrenz. Erschöüft und glücklich ließ er sich am Ende seines Finales im Stile eines Grand Slam Siegers in die Rote Asche des SCC sinken und genoss den tosenden Applaus nach dem verwandelten Matchball. Was für eine Szene! Julia Zhu vom VfK spielte als 12-Jährige bei den U16ern und zeigte bei ihren Siegen überragendes Tennis. Besonders erfreulich auch für den Veranstalter der Erfolg von David Rathay (SCC) bei der U16-Konkurrenz. Dabei setzte er sich gegen einen bärenstarken Patrick Rother (BG Steglitz) im Finale durch.

Ergebnisse der Finalspiele:

U12M Finale: Max Heidolf – Diego Dedura-Palomero = 4:6 4:6
U14M Finale: Mariano Dedura-Palomero – Julius von der Linden = 6:1 5:7 10:4
U18M Finale: Xie-Yu Lun – Oliver Olsson = 6:7 6:7
U16M Finale: David Rathay– Patrick Rother = 6:4 1:6 10:6
U14W Finale: Lisa-Marie Schmidt – Anastasia Rutz = 6:4 6:4
U16W Finale: Julia Zhu – Ewa Samberger = 6:7 6:3 10:5

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Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, denn fast ausnahmslos waren Spieler und Eltern begeistert von Organisation, Durchführung und Freundlichkeit während des Turniers. Und für fast alle Turnierteilnehmer gibt es ja auch ein Andenken in Form eines Premium-Fotos in Aktion.

Video von den SCC-Open

SCC Open: Perfekter Start

Erstmalig fanden in der dritten Ferienwoche die SCC-Open in den Kategorien Jugend, Senioren und in der offenen Klasse statt.

Zwar kein optimaler Zeitpunkt, ein Turnier durchzuführen, was aber der hohen Nachfrage nach Tennisplätzen im TC SCC geschuldet war. Umso erfreulicher die große Anzahl an Meldungen speziell bei den Herren, Damen und Senioren.

SCC Senior Open - Kategorie S7

Los ging es am Sonnabend, den 6. August mit den Senioren, die leider „ganz unten“ in der Kategorie S7 eingestuft wurden.

Doch das tat den SCC Senior Open überhaupt keinen Abbruch. In insgesamt vier Konkurrenzen - Herren 40, 50, 60 und Damen 50 - starteten insgesamt 80 Teilnehmer!

Mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler und mehrfachen Norddeutschen Meister Andreas Strauchmann (40+) vom TC SCC und unserem starken Meden-Kapitän der 70er, Jörgen Jacobs vom TC Blau-Weiss setzten sich in den Konkurrenzen 40+ bzw. 60+ zwei Favoriten am Ende deutlich durch. Sascha Schoenheit vom TC SCC (0:6 1:2 Aufgabe) und Reinhard Thomanek von der Fachvereinigung Tennis (2:6 0:6) hatten deutlich das Nachsehen.

Bei den Herren 50 reiste Dirk Lümkemann extra aus Hamburg an und räumte als Ungesetzter das Feld von hinten auf. So hatte im Halbfinale der topgesetzte Martin Gröger (TC Tiergarten) genauso wenig eine Chance, wie der ähnlich überraschend ins Finale vorgerückte Lokalmatador vom SCC, Konrad Viehrig, der dafür aber das Kunsstück fertig brachte, im Match-Tiebreak des Halbfinalspiels gegen Hamid Massih (TC BW) sage und schreibe 19:17 zu triumphieren. Vielleicht floss dann doch das eine oder andere Bierchen schon am Vorabend des Finales zu viel, um eine Chance auf den Titel zu haben... Scherz beiseite, Dirk war am Ende der verdiente 6:1 6:2 Sieger.

Die Damen-Konkurrenz hatte das spannendste Finale zu bieten. Ute Mattausch (Strausberg) und Christina Gehrke (WG Lichtenrade) kämpften zweieinhalb Stunden um den Titel, den am Ende schließlich Christina Gehrke mit 10:8 im Match Tiebreak holen konnte.

Alle Finalergebnisse SCC Senior Open im Überblick:

Herren 40: STRAUCHMANN Andreas - SCHOENHEIT Sascha  6:0 2:1 Aufgabe

Herren 50: LüMKEMANN Dirk - VIEHRIG Konrad  6:1 6:3

Herren 60: JACOBS Jörgen - THOMANEK Reinhard  6:2 6:0

Damen 50: GEHRKE Christina - MATTAUSCH Ute  5:7 7:6 10:8

SCC Junior Open - Kategorie J2

Ein großer Dank geht zunächst an den TVBB, der die Junior-Open in der national höchsten Kategorie 2 einstufte. Trotzdem war es zunächst eine zähe Angelegenheit, die Felder quantitativ und qualitativ gut zu besetzen.
Doch am Ende konnten wir in insgesamt fünf Konkurrenzen großartiges Tennis von über 80 Teilnehmern bewundern.

Als Oberschiedsrichter bei meinem ersten Turnier möchte ich gerne auf zwei positive Beispiel zurückblicken. In der U12er Juniorinnen Konkurrenz zeigte sich Julia Zhu vom VfK im Finale als unglaublich fair. Vorsichtig formuliert war es das eine oder andere Mal nicht ganz einfach, Ruhe zu bewahren in ihrem Spiel gegen die aus Spanien angereiste 9-jährige (!) Luna di Noto Fernandez. Auch Papa Zhu trug durch seine Ruhe dazu bei, dass das Spiel am Ende fair zu Ende ging. Ähnliche Ruhe und Fairness strahlte die topgesetzte Oona Kintscher vom TC SCC gegen Diana Niedens vom LTTC Rot-Weiß aus. Für sie war es noch ein bisschen schwieriger „Contenance“ zu bewahren, da sie an diesem Tag überhaupt nicht ins Spiel fand und am Ende doch recht glatt das Finale verloren geben musste. Danke für Eure große Fairness!! Als neutraler Beobachter wird es immer wieder deutlich, dass sich die Kinder ohne elterliches Zutun sehr viel besser einigen können, als wenn von außen interveniert wird. Respektvolles Umgehen mit Gegnern und Verantwortlichen sollte neben der sportlichen Entwicklung bitte nicht vernachlässigt werden.

Und tolle Matches konnten natürlich auch bewundert werden. In der U12er Junioren-Konkurrenz beeindruckte Sven Weisner (SV Reinickendorf) in seinen Spielen mit druckvollem, mutigen Spiel, das ihm schließlich den Titel gegen den topgesetzten Mats-Ole Reinhard vom TC RW Fulda einbrachte.

Bei den U14er Junioren zeigte Lukas Maskow die beste Leistung und schlug den gefühlt drei Köpfe größeren Michael Agwi sicher in zwei Sätzen. Der hatte die größte Hürde im Viertelfinale zu überspringen, als er vom topgesetzten David Rathay vom TC SCC durch geschicktes Spiel trotz klarer Führung fast noch abgefangen wurde.

Die U16er Junioren Konkurrenz war ebenfalls hochkarätig besetzt. Im Finale trafen schließlich mit Finn Stodder, frischgebackener Berliner Vizemeister vom TC SCC und Benito Sanchez (TC SCC), Norddeutscher Meister der U14er, aufeinander. Benito hätte die U14 Konkurrenz vermutlich klar gewonnen, stellte sich aber den vermeintlich stärkeren Gegnern der U16 Konkurrenz. Und hier war dann im Finale doch Endstation. Finn spielte ein großartiges Turnier mit reifem, klugen Tennis und gewann schließlich verdient 6:3 6:3.

Alle Finalergebnisse der SCC Junior Open im Überblick:

U12 Junioren: WEISNER Sven - REINHARD Mats-Ole  6:3 6:2

U14 Junioren: MASKOW Lukas - AGWI Michael  6:1 6:4

U16 Junioren: STODDER Finn - SANCHEZ MARTINEZ  6:3 6:3

U12 Juniorinnen: ZHU Julia - DI NOTO FERNANDEZ Luna  6:2 6:1

U14 Juniorinnen: NIEDENS Diana - KINTSCHER Oona  6:1 6:2

SCC Open - Kategorie A6

Was als eher kleines Turnier neben den beiden oben genannten Turnieren gedacht war, entpuppte sich als Spieler-Magnet. Sensationelle 85 Meldungen in den beiden Konkurrenzen waren deutlich mehr als erwartet und stellte die Turnierleitung vor die eine oder andere Herausforderung. Zumal der erste Spieltag regenerisch werden sollte. Petrus zeigte sich aber gnädig. Das Turnier konnte somit vollkommen problemlos durchgeführt werden. Lange Wartezeiten für Spieler? Nicht beim SCC!

Ausnahmslos sehr faire Spiele und hochklassige Matches bis in die Nebenrunden waren über drei Tage zu bewundern. Bei den Herren war Tristan Wolke vom TC SCC an Eins gesetzt und hatte bis ins Halbfinale auch wenig Mühe. Dort traf er auf den frischgebackenen Sieger der SCC Junior Open U16, Finn Stodder (TC SCC). Der setzte seine tolle Turnierwoche fort, stellte Tristan das ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Vor allem auf die Netzangriffe Finns hatte Tristan wenig Lösungen zu bieten. Doch Tristan stellte seinerseits um, wurde auch aggressiver und wehrte mit einem Traumvolley den Matchball von Finn ab, ehe er schließlich selbst im Match-Tiebreak triumphieren konnte.

Im Finale war dann der vom Halbfinale „gezeichnete“ Steve Mundt vom TC SCC nicht ganz in der Lage, Tristan zu gefährden, und so trug sich der 18-jährige SCC’er Tristan Wolke in die Siegerliste ein.

Bei den Frauen reiste Valerie Riegraf vom Club An der Alster an. An Nummer Eins gesetzt traf sie im Viertelfinale auf die erst 13 Jahre alte Amelie Janßen vom DTV Hannover, die ein furioses Match spielte und Valerie mit knallharten Grundlinienschlägen überzog. Amelie konnte schließlich die Überraschung schaffen und gewann 6:4 6:0. Doch schien das Match ihre Spuren hinterlassen zu haben. Im Halbfinale im Match-Tiebreak gegen Sabrina Ehrenfort (Weiße Bären Wannsee) schon 4:8 zurückliegend, zog sie den Kopf noch aus der Schlinge. Aber im Finale musste sie sich der nicht minder jungen Nadja Meier (14 Jahre) vom TC Grün-Weiß Nikolassee beugen, die völlig verdient mit 6:0 6:4 gewinnen konnte.

Finalergebnisse SCC Open:

Herren: WOLKE Tristan - MUNDT Steve  6:1 6:3

Damen: MEIER Nadja - JANßEN Amelie-Christin  6:0 6:4

Eine wirklich eindrucksvolle Turnierwoche ging schließlich zu Ende. Besonders gefreut haben uns die vielen Komplimente für ein rundum gelungenes Turnier. Und uns die Erkenntnis, dass trotz langer Vorbereitung und Planung trotzdem Probleme entstehen, die nur dann behoben werden können, wenn man sich mit gegenseitigem Respekt und Fairness begegnet. Dafür danke ich noch einmal (fast) allen Turnierteilnehmern.

Auf ein Neues im nächsten Jahr… wieder in der dritten Ferienwoche. Save the date, please!

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