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Zum dritten Mal fanden mitten in den Sommerferien die SCC Open statt. Aufgeteilt in ein offenes Ranglistenturnier für Aktive der Kategorie A6, einem Junioren-Turnier der Kategorie J3 und einem Seniorenturnier der Kategorie S2 ist es eines der größten DTB Ranglistenturniere der Region.

320 Meldungen bei den SCC Open

28 Kategorien, 320 Meldungen, etwa 850 Matches in zehn Tagen, das sind die Zahlen der SCC-Open 2018. Eine neuerliche Steigerung zum bereits außergewöhnlichen Vorjahr.

Neben der steigenden Teilnehmerzahl waren wir besonders froh, dass wir mit den Senior Open erstmalig in die Kategorie S2 vorstoßen konnten. Mit den drei neuen Hallenplätzen und der Flutlichtanlage konnten wir in diesem Jahr den Service auch noch weiter ausbauen.

Wüstenklima während der gesamten zehn Tage ließ aber nie den Gedanken aufkommen, diesen zusätzlichen Service nutzen zu müssen. Nur aus terminlichen Gründen wurden fünf Matches unter Flutlicht ausgetragen. Auch das machte das Turnier zu etwas Einmaligem. Die Halle hat kein Teilnehmer von innen gesehen. Eigentlich schade um unser neues Prunkstück...

Einmalig aber vor allem deshalb, weil wir mitten in den Sommerferien großartig besetzte Felder vermelden konnten. Vor allem bei den Senioren mit über 180 Meldungen wurde der Wert des vergangenen Jahres noch einmal deutlich übertroffen. Vor allem im "Mittelalter" ratterte es in der Meldeliste die letzten Wochen vor dem Turnier.

Doch auch die Herren-Konkurrenz glänzte mit knapp 60 Teilnehmern.

Mithilfe unseres Partners HEAD konnten wir wieder die Bälle der ATP-Serie für alle Konkurrenzen und jedes Hauptrundenmatch zur Verfügung stellen sowie einen Profi Bespannservice während des Turniers zur schnellen Instandsetzung des Equipments anbieten. Und auch unser Physiotherapeut Christian Nitka hatte alle Hände voll zu tun.

Die SCC Senior Open steigen von S3 auf S2

Nachdem die Senior Open in 2018 in der Kategorie S3 eingestuft wurden, hatte ich einen Antrag beim DTB gestellt, das Turnier aus verschiedensten Gründen noch einmal hochstufen zu lassen. Dies hat erneut funktioniert, womit wir nun in der höchsten Kategorie angekommen sind!!

180 Meldungen in neun Kategorien verzeichneten die SCC Senior Open. Wahnsinn! Und es wimmelte nur so von hochkarätigen Spielern: Eine schöne Kirsche auf der Torte. 

Dass wir das Turnier bei der Anzahl der Tage stark ausgedehnt haben, wurde größtenteils begrüßt, jedoch habe ich auch von Spielern aus anderen Regionen gehört, dass es zu überlegen ist, das Turnier wieder ein wenig kürzer zu gestalten, um die Reisekosten zu verrringern. Wir werden noch einmal überlegen, welches der beste Weg ist.

Herausragende Leistungen waren in vielen Spielen zu beobachten. Besondere Erwähnung verdienen vielleicht folgende Spieler und Matches:

Das Finale der Herren 40 war zwar vom Ergebnis her recht deutlich, aber das hatte vor allem mit den extrem intensiven ersten Speilen zu tun, in denen sich Andreas Strauchmann (SCC) und Michael Buttkus (GG Tempelhof) schier endlose Grundlinienrallys lieferten, die häufig dann mit einem Stoppversuch endeten, um überhaupt mal jemanden zu einem Fehler zu zwingen. Am Ende siegte Andreas, der sich als noch zäher entpuppte und dem es auch gelang, den einen oder anderen Ball präziser zu spielen als sein Gegenüber.

Bei den Herren 45 war das Finale einseitiger. Nur zu Beginn konnte Martin Melchior (BTTC) Christopher Blömeke (SCC) Paroli bieten. Doch Blömi konterte die Vorhand-Kanonen von Martin souverän. Am Ende machte sich auch die Achillessehne von Martin bemerkbar, so dass an schnelle Antritte nicht mehr zu denken war.

Die Herren 50 Konkurrenz wartete mit vielen Höhepunkten auf. Vor allem Stefan Kießig, an Eins gesetzt, zeigte bei den Matches gegen Henning Vetter (Viertelfinale) und Guido Schulz (Halbfinale) bereits seine Fähigkeiten, ehe es dann im Finale gegen Stephen Bonacker zum Thriller kam. Über 2,5 Stunden bei 40 Grad auf dem Platz bekämpften sich die beiden, ehe schließlich nach Abwehr von einem Matchball Stephen mit 11:9 im Matchtiebreak durchsetzen konnte. Drei Winner von 8:9 bis 11:9 ließen am Ende den etwas mutigeren Spieler als Sieger vom Platz gehen.

Die Herren 55 Konkurrenz hatte ihren Höhepunkt im Halbfinale bei ewig langen Stopp-Lob-Stopp Duellen von Thomas Reinhold (Fachvereinigung Tennis) und Axel Ritter (VfK). Dass dies aber eher das Metier von Axel ist, zeigte sich dann am Ende doch zwar knapp, aber verdient. Im Finale konnte Karl Konofsky (TC Hof) an sein großartiges Halbfinalmatch gegen Torben Arlt (TC Bovert) nicht anknüpfen. Vor allem sein Aufschlag ließ ihn etwas im Stich und so konnte Axel den Glaspokal in die Höhe recken.

Die Herren 60 Konkurrenz, ebenfalls stark besetzt, hatte mit Hans-Otto Drucks vom TC St. Mauritz den Topgesetzten im Finale, nachdem er im Halbfinale Gerd Hekele vom BSV 92 in einer wahren Tennisschlacht schließlich 10:8 im Match-Tiebreak niederrang, einen souveränen Finalsieger gegen Rainer Rummelhagen (GW Nikolassee), dem die tropischen Temperaturen etwas mehr zu schaffen machten.

Die Herren 70 Konkurrenz dominierte der heiße Temperaturen gewöhnte Schwede ;-) Claus Pedersen (TC Kiel). Im Finale schlug er den Topgesetzten Biesdorfer Bernhard Nothnagel, der erst im zweiten Satz Claus beim 7:5 in Bedrängnis bringen konnte.

Die Damen 40 Konkurrenz war etwas dünner besetzt, so dass wir leider im Kästchenmodus spielen mussten. Selten war ein Kästchenfeld aber so hochkarätig besetzt. Am Ende gewannen Tina Loddenkemper und Simone Pockelwaldt ihre Gruppen. Das Finale konnte wegen Terminproblemen leider (noch) nicht gespielt werden.

Die Damen 50 Konkurrenz war reich an Überraschungen, auch wenn sich am Ende Anna Konrad (Falkensee) als Topgesetzte durchsetzte. So war der Finaleinzug von Ute Wild (GW Nikolassee) umso erstaunlicher. Anna hatte wiederum nur im Halbfinale große Mühe, in dem sie schließlich Karin Reinhard (WG Lichtenrade) mit 10:5 im Match Tiebreak bezwingen konnte.

Die Damen 60 Konkurrenz holte sich Christina Gehrke (WG Lichtenrade). Im Finale kämpfte Edeltraud Waltke (GW Nikolassee) zwar verbissen um den Sieg, doch schließlich reichte es im Match Tiebreak mit 10:3 für Christina. 

Ergebnisse der Finalspiele:

Damen 40: Simone Pockelwaldt und Tina Loddenkemper
Damen 50: Anna Konrad - Ute Wild = 6:4 6:1
Damen 60: Christina Gehrke - Edeltraud Waltke = 6:4 1:6 10:3
Herren 40: Andreas Strauchmann - Michael Buttkus = 6:4 6:1
Herren 45: Christopher Blömeke - Martin Melchior = 6:2 6:1
Herren 50: Stephen Bonacker - Stefan Kießig = 6:7 6:3 11:9
Herren 55: Axel Ritter - Karl Konofsky = 6:1 6:3
Herren 60: Hans-Otto Drucks - Rainer Rummelhagen = 6:1 6:0
Herren 70: Claus Pedersen - Bernhard Nothnagel = 6:0 7:5

Alle Bilder der SCC Senior Open 2018

SCC Open 2018 • Von A7 auf A6

Etwa drei Wochen vor Turnierbeginn war ich mehr als überrascht, als mir jemand mitteilte, dass auf unserer Nachbaranlage beim SC Brandenburg ein nahezu identisches Turnier der Kategorie A6 exakt zum gleichen Zeitpunkt stattfindet. Es ist mir ein Rätsel wie so etwas passieren kann, möchte jetzt darauf auch nicht weiter eingehen. 

Als einzige mögliche Reaktion von unserer Seite aus gab es die Möglichkeit, zumindest von der Kategorie gleichzuziehen, so dass wir unser Turnier auf ein A6 beförderten. Natürlich ist es ein absoluter Witz, wenn zwei Turniere nebeneinander mit den fast gleichen Teilnehmern stattfindet. So hießen z.B. die Halbfinalpaarungen bei den Damen Braun - Strombach und Braun - Strombach, die Finals dann Sziedat gegen Braun und Überraschung: Sziedat gegen Braun. Jeweils am exakt gleichen Tag! Klasse!

Nun aber zum Positiven: Die Herren-Konkurrenz toppte noch einmal die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr mit knapp 60 Meldungen, bei den Damen war es dagegen ein Rückschritt. Allerdings nicht von der Qualität! Mit Franziska Sziedat (DTV Hannover), Santa Strombach (LTTC Rot-Weiß), Tina Golaszewski (Grunewald TC) und Janina Braun (SCC) spielten absolute Top-Namen mit. Bei den Herren entpuppte sich erst im Laufe des Turniers, dass da eine echte Granate gemeldet hatte.

Die Damen-Konkurrenz hatte dann im Finale auch den absoluten Höhepunkt, als allerletztes Spiele des gesamten Turniers. Janina Braun, gerade beim SC Brandenburg im Finale von ihrer Gegnerin Franziska Sziedat recht locker geschlagen worden, lag auch in ihrem Wohnzimmer, dem SCC Center Court, schon deutlich mit 1:6 und 1:2 hinten, als sie anfing, zum "Fighting SCC-Zebra" zu mutieren. Franziska, bis dahin alles im Griff habend, fing langsam an etwas nachzudenken und Janina nutzte nun Chance um Chance und drehte die Partie. Am Ende hat die zähere Spielerin alles im Griff und siegte schließlich 10:3 im Match Tiebreak.

Tja und bei den Herren? Die Lokalmatadore Tristan Wolke und Dominik Manns waren leider von Krankheiten gebeutelt und mussten, teilweise vor und teilweise während des Turniers, ihre Gegner kampflos in die nächsten Runden ziehen lassen. Kampflos siegte auch ein anderer von Runde zu Runde: Jan Meyer, vom RTHC Leverkusen, aus dem College und einer Hüftverletzung kommend, war an 14 gesetzt und flog unter dem Radar von einem "Abschuss" zum nächsten. In sechs Spielen gab er ganze acht Spiele ab (davon übrigens alleine 6 gegen Max Kaiser). Im Finale ließ er dem bis dahin groß aufspielenden Jan-Henrik Paul (LTTC Rot-Weiß) überhaupt keine Chance und siegte mit 6:1 6:0. 

Bemerkenswert schön, andererseits aber auch logistisch etwas schwierig, war das große Nebenrundenfeld der Herren. Am Ende konnten aber auch hier fast alle Matches gespielt werden. Es gewann schließlich Benjamin Isakow gegen Leon Hecht. Bei den Damen siegte Christin-Marie Laabs gegen Isabel Pantermöller.

Ergebnisse der Finalspiele:

Herren Finale: Jan Meyer - Jan Henrik Paul = 6:1 6:0
Damen Finale: Janina Braun - Franziska Sziedat = 1:6 7:5 10:3

Alle Bilder der SCC Open 2018

SCC Junior Open 2018

Die Abstufung unseres Turniers durch den TVBB im vergangenen Jahr zeigte sich dieses Jahr deutlich. Die Junior Open mit der zu niedrigen Kategorisierung J3 passt zum einen überhaupt nicht zu unserem Verein mit diversen Berliner Meistertiteln und sogar Deutschen Meistern! Das zeigt sich auch daran, dass unsere Jugendlichen teilweise eher das Damen und Herren-Turnier mitspeilen, als die Junior Open. Zum anderen sind die SCC Open auf einem derart positiven Weg (Senioren inzwischen in der höchsten Kategorie angekommen), dass es die Juniors nicht verdient haben, in der J3 Region herumzudümpeln. Wenn man überlegt welche Vereine in Berlin-Brandenburg als J2 kategorisiert sind fehlen einem etwas die Worte...

Ein großer Dank geht an die Firma HEAD, die den Siegern jeweils einen brandneuen HEAD Graphene Speed Schläger als Preis sponserte. Die Kids waren begeistert. 

Nun aber zum Turnier. Mit knapp 60 Meldungen mussten wir einen Rückgang um etwa 20 Teilnehmer hinnehmen. Trotzdem waren die Felder stark besetzt. Bei den Junioren U18 (zusammengelegt mit dem U16er Feld) überzeugte vor allem Mikhail Variychuk (TC Blau-Weiß), wobei er auch der mit Abstand älteste Spieler der Topgesetzten war. Markus Malaszszak (SCC) und Moritz Woschei (BSV 92) konnten zwar die Sätze eng gestalten - Moritz führte im Finale bereits 4:0 im ersten Satz - aber am Ende war Mikhail dann doch der etwas Stärkere.

Bei den U14ern männlich war Dominik Brix aus Neuenhagen die große Überraschung. Er schlug den Topgesetzten Mariano Dedura Palomero (BFC Alemannia) im Halbfinale mit 10:3 im Match Tiebreak, ehe er aber dem ebenfalls stark aufspielenden Artem Lypashin (Grunewald TC) doch deutlich unterlegen war. Artem spielte vor allem defensiv sehr klug, so dass Dominik schließlich doch häufig mit seinem offensiven Spiel den Fehler machte. 

Im jüngsten Feld der U12er war der SCC das Maß der Dinge. Dabei schaffte Paul Damrath (SCC) die Überraschung und schlug im Halbfinale Jesper Otte vom TC Jesteburg knapp im Match Tiebreak. Souverän war der Turnierauftritt von Jan Heidel vom SCC. Er ließ keinem Gegner den Hauch einer Chance und auch Paul hatte im Finale nur im zweiten Satz Antworten auf das druckvolle Spiel von Jan. Doch mehr als 4 Spiele waren dann auch nicht drin. Schön, dass dieses Finale auch stattfand, denn Terminprobleme drohten dieses Finale platzen zu lassen.

Bei den Juniorinnen U16 musste leider die an Nummer Zwei gesetzte Oona Kintscher (SCC) krankheitsbedingt zurückziehen. Damit war der Weg für Dabrowka Walkowiak (Sparta Nordhorn) frei, die sich im Finale gegen Paula Kopp vom Oeynhausener TC durchsetzen konnte. Schön, dass es hier zwei westdeutsche Spielerinnen gab, die an unserem Turnier teilnahmen.

Das ganz kleine Feld der U12er Juniorinnen gewann als Ungesetzte Lykka Kuß (Zehl. Wespen) etwas überraschend, aber völlig verdient mit 4:0 Sätzen.

Ergebnisse der Finalspiele:

U12M Finale: Jan Heidel - Paul Damrath = 6:1 6:4
U14M Finale: Artem Lyapshin - Dominik Brix = 6:4 6:1
U18M Finale: Mikhail Variychuk - Moritz Woschei = 6:4 6:4
U16W Finale: Dabrowka Walkowiak - Paula Kopp = 7:5 6:4

Alle Bilder der SCC Junior Open 2018

Bitte schon heute die Termine für das nächste Jahr im Kalender eintragen:

Junior Open (J3): Do.-So. 11. bis 14. Juli 2019
Senior Open (S2): Sa.-Sa. 6. bis 13. Juli 2019
Aktive A5: Di.-So. 9.-14. Juli 2018

Nach einem außergewöhnlich positiven ersten Jahr der SCC-Open hing die Erfolgslatte für das zweite Jahr schon recht hoch. Nach zehn Tagen hochklassigem Tennis kann man festhalten: Die Latte wurde weit überflogen.

Weit über 300 Meldungen bei den SCC-Open 2017

25 Kategorien, 300 Meldungen, etwa 800 Matches in 10 Tagen, das sind die Zahlen der SCC-Open 2017.

Mithilfe unseres Partners HEAD konnten wir Premium-Turnierbälle (HEAD ATP) für alle Konkurrenzen und jedes Hauptrundenmatch zur Verfügung stellen, halbwegs humane Nenngelder im Verhältnis zu vergleichbaren Turnieren nehmen (trotz Erhöhung der DTB-Abgabe auf € 8,- pro Teilnehmer), Ballgutscheine von Tennis-Point für jeden Teilnehmer organisieren sowie einen Profi Bespannservice während des Turniers zur schnellen Instandsetzung des Equipments anbieten. À propos Instandsetzung: Ein für die gesamten Senior Open bestellter Physiotherapeut kam so gut an, dass er kaum zu einer Essenspause kam. Auch dies ein voller Erfolg.

Die SCC Senior Open steigen von S7 auf S3 | Teilnehmerzahl verdoppelt

Nachdem die Senior Open in 2016 in der Kategorie S7 eingestuft wurden, hatte ich einen Antrag beim DTB gestellt, das Turnier aus verschiedensten Gründen hochstufen zu lassen. Obwohl mein Antrag auf Höherstufung auf S3 vom Seniorenreferenten des TVBB als sehr kühn und unrealistisch bezeichnet wurde, erhielt ich im Dezember durch den DTB-Referenten für Turniersport Senioren, Herrn Klaus Willert, die tolle Nachricht, dass dem Antrag stattgegeben wird. Was für eine schöne Würdigung der immensen Arbeit, die in dem Turnier steckte. Vielen Dank dafür.

So starteten wir in die zweite Saison, hoch motiviert und mit dem Anspruch, noch besser zu werden.

153 Meldungen (mit Nebenrunden 206) in zwölf Kategorien verzeichneten die SCC Senior Open. Einfach nur sensationell!! Und was für Meldungen: Alleine bei den Herren 50 standen die ersten acht Gesetzten unter den Top 100 Deutschlands. Eine solche Besetzung ist für ein S3-Turnier mitten in den Sommerferien sicher außergewöhnlich... und das im zweiten Jahr des Turnierbestehens.

Sportlich gab es viele Höhepunkte. Besonders erwähnenswert waren für mich die Leistungen von Ralph Liebenthron (LTTC Rot-Weiß), der als Ungesetzter das Herren 50 Feld durchpflügte und völlig verdient am Ende den Glaspokal des Siegers in den Händen hielt. Bei den Herren 60 triumphierte Manfred Schütt, angereist aus Glückstadt (Nomen est Omen) obwohl er parallel noch das Turnier beim STK spielte, ganz knapp und etwas glücklich nach Abwehr von Matchbällen über Rainer Rummelhagen (GW Nikolassee). Jedoch reckte dafür Ehefrau Carola (WG Lichtenrade) die Siegerfahne der Rummelhagens in die Höhe, denn Sie gewann souverän die Konkurrenz der Damen 50 gegen Heike Leese. Auch erwähnenswert der Sieg von Ariane Lauenburg (Zehl. Wespen) bei den Damen 60. Trotz langer Verletzungspause gelang ihr der Durchmarsch. Bei den Herren 40 setzte sich am Ende der etwas weniger verletzte Sascha Schoenheit (SCC) in seinem Heimatturnier gegen Timo Pohle im Finale durch, der nach zwei harten Matches seine Wade nicht mehr weich bekam (trotz Blackroll-Behandlung von Conny Flemming. Schön auch, dass wieder der frischgebackene Deutsche Meister Jörgen Jacobs für das Turnier meldete. Überflüssig zu erwähnen, dass er seine Konkurrenz der Herren 70 dominierte. ). Und last but not least gewann meine Frau Nicole Thron auch noch die Damen 40 Konkurrenz. Na bitte...

Dieses Turnier machte einfach nur Spaß. Kaum Ärger, viele entspannte Gesichter auf der Sonnenterrasse des Clubs bis in die Nacht, und das Versprechen, alles zu geben, vielleicht schon im kommenden Jahr die S2-Kategorie zu erhalten und die Dauer des Turniers auszuweiten, um die Doppelbelastung der Senioren während des Turniers zu verringern.

Ergebnisse der Finalspiele:

Damen 40: Thron Nicole – Beder, Nelly = ohne Spiel
Damen 50: Rummelhagen Carola - Leese Heike = 6:4 6:1
Damen 60: Lauenburg Ariane - Brandtmann Jutta = 6:1 6:0
Herren 40: Schoenheit Sascha - Pohle Timo = 5:0 Aufgabe
Herren 50: Liebenthron Ralph - Kießig Stefan = 6:4 6:1
Herren 60: Schütt Manfred - Rummelhagen Rainer = 6:3 0:6 12:10
Herren 70: Jacobs Jörgen - Schröder Dieter = 6:0 6:1

Alle Bilder der SCC Senior Open 2017

SCC Open 2017

Die SCC Open 2017 mussten leider ihren Status von A6 auf A7 reduzieren, da die Preisgeldregelung des DTB etwas härter geworden ist. Trotzdem waren auch in diesem Jahr die Konkurrenzen rappelvoll mit 90 Meldungen bei Herren und Damen.

Schön war für mich auch, dass einige SCC’er, die noch gar nicht allzu lange Tennis spielen, sich trauten, an den Konkurrenzen teilzunehmen und dies auch vor dem Hintergrund der Nebenrunden nicht bereuten.

Sieger der SCC Open war dann etwas überraschend bei den Herren der an 16 gesetzte Mateusz Skutella, der im Champions Tiebreak gegen den an Sechs gesetzten Niclas Fleischhauer gewann. Bei den Damen dominierte dagegen die Topgesetzte Nummer 69 Deutschlands, Linda Fritschken (SCC), dermaßen, dass sie sage und schreibe ganze sechs Spiele in fünf Turniermatches abgab. Einfach nur beeindruckend.

Ergebnisse der Finalspiele:

Herren Finale: Niclas Fleischhauer – Mateusz Skutella = 6:0 1:6 8:10
Damen Finale: Linda Fritschken – Christin-Marie Laabs = 6:0 6:0

Alle Bilder der SCC Open 2017

SCC Junior Open 2017

Bei den Junioren und Juniorinnen wurde in insgesamt neun Konkurrenzen gespielt, davon drei Nebenrunden. Sicher gab es die eine oder andere strittige Situation, floss die eine oder andere Träne, aber unter dem Strich kann ich festhalten, dass die Spiele sehr fair auf sehr hohem sportlichen Niveau ausgetragen wurden. Das Einmischen der Eltern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auch etwas reduziert. Weiter so, liebe Eltern. Lasst die Kids das Ganze alleine austragen. Die schaffen das ganz sicher.

Herausragend für mich im sportlichen Bereich waren dabei die Leistungen von den Jungs der Familie Dedura-Palomero (Alemannia). Vor allem der kleine Diego rockte die U12er Konkurrenz. Erschöüft und glücklich ließ er sich am Ende seines Finales im Stile eines Grand Slam Siegers in die Rote Asche des SCC sinken und genoss den tosenden Applaus nach dem verwandelten Matchball. Was für eine Szene! Julia Zhu vom VfK spielte als 12-Jährige bei den U16ern und zeigte bei ihren Siegen überragendes Tennis. Besonders erfreulich auch für den Veranstalter der Erfolg von David Rathay (SCC) bei der U16-Konkurrenz. Dabei setzte er sich gegen einen bärenstarken Patrick Rother (BG Steglitz) im Finale durch.

Ergebnisse der Finalspiele:

U12M Finale: Max Heidolf – Diego Dedura-Palomero = 4:6 4:6
U14M Finale: Mariano Dedura-Palomero – Julius von der Linden = 6:1 5:7 10:4
U18M Finale: Xie-Yu Lun – Oliver Olsson = 6:7 6:7
U16M Finale: David Rathay– Patrick Rother = 6:4 1:6 10:6
U14W Finale: Lisa-Marie Schmidt – Anastasia Rutz = 6:4 6:4
U16W Finale: Julia Zhu – Ewa Samberger = 6:7 6:3 10:5

Alle Bilder der SCC Junior Open 2017

Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, denn fast ausnahmslos waren Spieler und Eltern begeistert von Organisation, Durchführung und Freundlichkeit während des Turniers. Und für fast alle Turnierteilnehmer gibt es ja auch ein Andenken in Form eines Premium-Fotos in Aktion.

Video von den SCC-Open

SCC Open: Perfekter Start

Erstmalig fanden in der dritten Ferienwoche die SCC-Open in den Kategorien Jugend, Senioren und in der offenen Klasse statt.

Zwar kein optimaler Zeitpunkt, ein Turnier durchzuführen, was aber der hohen Nachfrage nach Tennisplätzen im TC SCC geschuldet war. Umso erfreulicher die große Anzahl an Meldungen speziell bei den Herren, Damen und Senioren.

SCC Senior Open - Kategorie S7

Los ging es am Sonnabend, den 6. August mit den Senioren, die leider „ganz unten“ in der Kategorie S7 eingestuft wurden.

Doch das tat den SCC Senior Open überhaupt keinen Abbruch. In insgesamt vier Konkurrenzen - Herren 40, 50, 60 und Damen 50 - starteten insgesamt 80 Teilnehmer!

Mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler und mehrfachen Norddeutschen Meister Andreas Strauchmann (40+) vom TC SCC und unserem starken Meden-Kapitän der 70er, Jörgen Jacobs vom TC Blau-Weiss setzten sich in den Konkurrenzen 40+ bzw. 60+ zwei Favoriten am Ende deutlich durch. Sascha Schoenheit vom TC SCC (0:6 1:2 Aufgabe) und Reinhard Thomanek von der Fachvereinigung Tennis (2:6 0:6) hatten deutlich das Nachsehen.

Bei den Herren 50 reiste Dirk Lümkemann extra aus Hamburg an und räumte als Ungesetzter das Feld von hinten auf. So hatte im Halbfinale der topgesetzte Martin Gröger (TC Tiergarten) genauso wenig eine Chance, wie der ähnlich überraschend ins Finale vorgerückte Lokalmatador vom SCC, Konrad Viehrig, der dafür aber das Kunsstück fertig brachte, im Match-Tiebreak des Halbfinalspiels gegen Hamid Massih (TC BW) sage und schreibe 19:17 zu triumphieren. Vielleicht floss dann doch das eine oder andere Bierchen schon am Vorabend des Finales zu viel, um eine Chance auf den Titel zu haben... Scherz beiseite, Dirk war am Ende der verdiente 6:1 6:2 Sieger.

Die Damen-Konkurrenz hatte das spannendste Finale zu bieten. Ute Mattausch (Strausberg) und Christina Gehrke (WG Lichtenrade) kämpften zweieinhalb Stunden um den Titel, den am Ende schließlich Christina Gehrke mit 10:8 im Match Tiebreak holen konnte.

Alle Finalergebnisse SCC Senior Open im Überblick:

Herren 40: STRAUCHMANN Andreas - SCHOENHEIT Sascha  6:0 2:1 Aufgabe

Herren 50: LüMKEMANN Dirk - VIEHRIG Konrad  6:1 6:3

Herren 60: JACOBS Jörgen - THOMANEK Reinhard  6:2 6:0

Damen 50: GEHRKE Christina - MATTAUSCH Ute  5:7 7:6 10:8

SCC Junior Open - Kategorie J2

Ein großer Dank geht zunächst an den TVBB, der die Junior-Open in der national höchsten Kategorie 2 einstufte. Trotzdem war es zunächst eine zähe Angelegenheit, die Felder quantitativ und qualitativ gut zu besetzen.
Doch am Ende konnten wir in insgesamt fünf Konkurrenzen großartiges Tennis von über 80 Teilnehmern bewundern.

Als Oberschiedsrichter bei meinem ersten Turnier möchte ich gerne auf zwei positive Beispiel zurückblicken. In der U12er Juniorinnen Konkurrenz zeigte sich Julia Zhu vom VfK im Finale als unglaublich fair. Vorsichtig formuliert war es das eine oder andere Mal nicht ganz einfach, Ruhe zu bewahren in ihrem Spiel gegen die aus Spanien angereiste 9-jährige (!) Luna di Noto Fernandez. Auch Papa Zhu trug durch seine Ruhe dazu bei, dass das Spiel am Ende fair zu Ende ging. Ähnliche Ruhe und Fairness strahlte die topgesetzte Oona Kintscher vom TC SCC gegen Diana Niedens vom LTTC Rot-Weiß aus. Für sie war es noch ein bisschen schwieriger „Contenance“ zu bewahren, da sie an diesem Tag überhaupt nicht ins Spiel fand und am Ende doch recht glatt das Finale verloren geben musste. Danke für Eure große Fairness!! Als neutraler Beobachter wird es immer wieder deutlich, dass sich die Kinder ohne elterliches Zutun sehr viel besser einigen können, als wenn von außen interveniert wird. Respektvolles Umgehen mit Gegnern und Verantwortlichen sollte neben der sportlichen Entwicklung bitte nicht vernachlässigt werden.

Und tolle Matches konnten natürlich auch bewundert werden. In der U12er Junioren-Konkurrenz beeindruckte Sven Weisner (SV Reinickendorf) in seinen Spielen mit druckvollem, mutigen Spiel, das ihm schließlich den Titel gegen den topgesetzten Mats-Ole Reinhard vom TC RW Fulda einbrachte.

Bei den U14er Junioren zeigte Lukas Maskow die beste Leistung und schlug den gefühlt drei Köpfe größeren Michael Agwi sicher in zwei Sätzen. Der hatte die größte Hürde im Viertelfinale zu überspringen, als er vom topgesetzten David Rathay vom TC SCC durch geschicktes Spiel trotz klarer Führung fast noch abgefangen wurde.

Die U16er Junioren Konkurrenz war ebenfalls hochkarätig besetzt. Im Finale trafen schließlich mit Finn Stodder, frischgebackener Berliner Vizemeister vom TC SCC und Benito Sanchez (TC SCC), Norddeutscher Meister der U14er, aufeinander. Benito hätte die U14 Konkurrenz vermutlich klar gewonnen, stellte sich aber den vermeintlich stärkeren Gegnern der U16 Konkurrenz. Und hier war dann im Finale doch Endstation. Finn spielte ein großartiges Turnier mit reifem, klugen Tennis und gewann schließlich verdient 6:3 6:3.

Alle Finalergebnisse der SCC Junior Open im Überblick:

U12 Junioren: WEISNER Sven - REINHARD Mats-Ole  6:3 6:2

U14 Junioren: MASKOW Lukas - AGWI Michael  6:1 6:4

U16 Junioren: STODDER Finn - SANCHEZ MARTINEZ  6:3 6:3

U12 Juniorinnen: ZHU Julia - DI NOTO FERNANDEZ Luna  6:2 6:1

U14 Juniorinnen: NIEDENS Diana - KINTSCHER Oona  6:1 6:2

SCC Open - Kategorie A6

Was als eher kleines Turnier neben den beiden oben genannten Turnieren gedacht war, entpuppte sich als Spieler-Magnet. Sensationelle 85 Meldungen in den beiden Konkurrenzen waren deutlich mehr als erwartet und stellte die Turnierleitung vor die eine oder andere Herausforderung. Zumal der erste Spieltag regenerisch werden sollte. Petrus zeigte sich aber gnädig. Das Turnier konnte somit vollkommen problemlos durchgeführt werden. Lange Wartezeiten für Spieler? Nicht beim SCC!

Ausnahmslos sehr faire Spiele und hochklassige Matches bis in die Nebenrunden waren über drei Tage zu bewundern. Bei den Herren war Tristan Wolke vom TC SCC an Eins gesetzt und hatte bis ins Halbfinale auch wenig Mühe. Dort traf er auf den frischgebackenen Sieger der SCC Junior Open U16, Finn Stodder (TC SCC). Der setzte seine tolle Turnierwoche fort, stellte Tristan das ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Vor allem auf die Netzangriffe Finns hatte Tristan wenig Lösungen zu bieten. Doch Tristan stellte seinerseits um, wurde auch aggressiver und wehrte mit einem Traumvolley den Matchball von Finn ab, ehe er schließlich selbst im Match-Tiebreak triumphieren konnte.

Im Finale war dann der vom Halbfinale „gezeichnete“ Steve Mundt vom TC SCC nicht ganz in der Lage, Tristan zu gefährden, und so trug sich der 18-jährige SCC’er Tristan Wolke in die Siegerliste ein.

Bei den Frauen reiste Valerie Riegraf vom Club An der Alster an. An Nummer Eins gesetzt traf sie im Viertelfinale auf die erst 13 Jahre alte Amelie Janßen vom DTV Hannover, die ein furioses Match spielte und Valerie mit knallharten Grundlinienschlägen überzog. Amelie konnte schließlich die Überraschung schaffen und gewann 6:4 6:0. Doch schien das Match ihre Spuren hinterlassen zu haben. Im Halbfinale im Match-Tiebreak gegen Sabrina Ehrenfort (Weiße Bären Wannsee) schon 4:8 zurückliegend, zog sie den Kopf noch aus der Schlinge. Aber im Finale musste sie sich der nicht minder jungen Nadja Meier (14 Jahre) vom TC Grün-Weiß Nikolassee beugen, die völlig verdient mit 6:0 6:4 gewinnen konnte.

Finalergebnisse SCC Open:

Herren: WOLKE Tristan - MUNDT Steve  6:1 6:3

Damen: MEIER Nadja - JANßEN Amelie-Christin  6:0 6:4

Eine wirklich eindrucksvolle Turnierwoche ging schließlich zu Ende. Besonders gefreut haben uns die vielen Komplimente für ein rundum gelungenes Turnier. Und uns die Erkenntnis, dass trotz langer Vorbereitung und Planung trotzdem Probleme entstehen, die nur dann behoben werden können, wenn man sich mit gegenseitigem Respekt und Fairness begegnet. Dafür danke ich noch einmal (fast) allen Turnierteilnehmern.

Auf ein Neues im nächsten Jahr… wieder in der dritten Ferienwoche. Save the date, please!

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